Ebola

Weißhelme gegen Epidemien

Die WHO hat in Guinea, Liberia und Sierra Leone bislang mehr als 22.000 infizierte Menschen registriert.
Die WHO hat in Guinea, Liberia und Sierra Leone bislang mehr als 22.000 infizierte Menschen registriert.
Foto: Kristin Palitza

Das Ebola-Virus ist auf dem Rückzug, und es ist richtig, dass die Bundeswehr jetzt darüber nachdenkt, ihren Einsatz im Westen Afrikas zu beenden.

Viel zu spät ist die Hilfe im vergangenen Herbst angelaufen. Dann aber kam sie an: Acht Labore, etwa hundert Freiwillige, eine nahezu tägliche Luftbrücke, gute Zusammenarbeit von Rotem Kreuz und Bundeswehr in Behandlungszentren. Die Menschen wurden aufgeklärt, wie sich Ansteckung vermeiden lässt.

Gesundheitssysteme stärken und mehr Aufklärungsarbeit

Doch das kann nicht alles gewesen sein. Die Epidemie hat Liberia, Sierra Leone und Guinea wirtschaftlich ruiniert. Auch die Gesundheitssysteme der Länder müssen gestärkt werden, und die Aufklärungsarbeit darf nicht nachlassen.

Zudem muss sich die internationale Gemeinschaft aber fragen, wie Hilfe schnell erfolgen kann.

Weißhelme, also ein internationaler Pool von Spezialisten, die sofort einsatzfähig sind, können ein Anfang sein.

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