Zum Jahreswechsel

Verantwortung, einfach mal so

SPD-Kanzlerkandidat liefert zum Jahresabschluss ein hübsches Thema - die Frage nach der Parallelität von Verantwortung und Verdienst.
SPD-Kanzlerkandidat liefert zum Jahresabschluss ein hübsches Thema - die Frage nach der Parallelität von Verantwortung und Verdienst.

Da hat uns Peer Steinbrück ein hübsches Thema zum Abschied vom Jahr 2012 geschenkt: Gehalt und Gerechtigkeit, Leistung und Leidenschaft, Verdienst und Verantwortung. Damit lässt sich Silvester abendfüllend bestreiten, Kurzweil garantiert weil: a) Gehälter immer ungerecht sind und b) die Frage nach der Parallelität von Verantwortung und Verdienst zu eindimensional ist, als dass eine Diskussion zum Ergebnis führen könnte. So ist sie eben, die deutsche Mammon-Gesellschaft, jetzt auch mit Mammon-Kanzlerkandidat.

Wir wünschen Ihnen und uns 2013 andere Geschichten von Verantwortung. Wie die vom Busfahrer aus Duisburg, der ein 14-Jähriges Mädchen vor einem Gewalttäter schützte – ohne seinen Gehaltszettel aufs Gleichgewicht von Verantwortung und Verdienst geprüft zu haben. Zivilcourage, das Achten auf und von Nachbarn und Mitmenschen, ehrenamtliches Engagement – all das wird es 2013 zehntausendfach geben in Deutschland. Leistung ohne Gegenleistung aus Leidenschaft fürs Leben. Danke dafür! Hoffen wir, dass Debatten darüber, ob 18.000 Euro im Monat zu wenig sind fürs Kanzlersein, die Menschen nicht davon abhalten, Verantwortung zu tragen. Wir wünschen Ihnen ein gesundes und glückliches Jahr 2013.

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