Ungelöste Probleme

IG Metall-Vize Hofmann ist in einer guten Verhandlungsposition. Mit dem Vorstoß zur 30-Stunden-Woche rennt er bei Millionen Arbeitnehmern offene Türen ein, die es nicht schaffen, Familie und Beruf unter einen Hut zu bringen. Und er weiß, dass er im Kabinett (Manuela Schwesig) offene Ohren findet.

Die Arbeitgeber können zwar darauf verweisen, dass es schon familienfreundliche Arbeitszeitmodelle gibt. Das Problem an sich haben sie damit nicht gelöst. Zwei Knackpunkte gibt es bei der „reduzierten Vollzeit“: 1. Wie ließe sich eine 30-Stunden-Woche in komplexe Betriebsabläufe integrieren? 2. Wie kräftig wird beim Lohn gestrichen? Da muss sich auch die Gewerkschaft bewegen.