Rigorose Regeln gehen zu weit

Eines vorweg: Wer seinen Rückzugsraum – seine Ruhezone – schützt, tut das in aller Regel aus gutem Grund. Zu viel Lärm macht krank. Da ist es nur verständlich, für diese Ruhe zu streiten. Doch die allzu rigorose Beschneidung von Trainings- und Spielzeiten auf Sportplätzen ist falsch! Unverzichtbar ist die ehrenamtliche(!) Arbeit, die dort geleistet wird. Kinder und Jugendliche lernen wichtige Werte: Gemeinschaft, Fairness, das Einhalten von Regeln. Sportvereine sind oft die wichtigsten Sozialarbeiter einer Stadt. Es sollte allen Seiten an einer Lösung gelegen sein, mit der man leben kann. Nicht immer in Ruhe, trotzdem gut. Anwohner einer Sportanlage, die auch mal jung und sicher nicht immer leise waren, sollten bei allem Ärger an eines denken: Kinderlärm ist Zukunftsmusik.