Pannen-Statistik

Das Krisenmanagement des ADAC gehorcht den üblichen salamitaktischen Mechanismen. Zugegeben wird nur, was nicht mehr zu leugnen ist. Vermutlich sind die bekanntgewordenen Dienstreisen des Präsidenten mit dem Helikopter also nicht die letzte Münchner Peinlichkeit.

Das führt alle Versprechungen der ADAC-Führungsriege ad absurdum, jetzt alle Karten auf den Tisch zu legen. Es hilft nichts, sich auf die Statuten des Vereins zurückzuziehen: Derlei Zweckentfremdungen haben einen schalen Beigeschmack. Beim ADAC wird halt derzeit sehr genau hingesehen.

Eigentlich bleibt der Chefetage des Motorklubs keine andere Wahl, als die Ämter ruhen zu lassen und einen Externen mit der Führung und Aufklärung zu beauftragen. Das würde immerhin die Möglichkeit eröffnen, nicht nur Schuldige zu identifizieren – sondern auch Unschuldige.