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Illegale Arzneien

Nothilfe gegen gefährliche Pillen

05.10.2012 | 17:56 Uhr
Nothilfe gegen gefährliche Pillen
Zoll und Polizei in 100 Staaten haben in der vergangenen Woche dem Handel mit illegalen Arzneien einen schweren Schlag versetzt. Foto: Klaus Rose/ddp
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Für 1000 Dollar lässt sich ein Pharma-Labor kaufen. In Staaten Asiens und Afrikas stehen die Pillenpressen in den Hinterhöfen. Hier wird die Lustdroge für den europäischen Markt gestanzt. Gefälschtes Viagra, das, durchs weltweite Netz vertrieben, vielfache Rendite auf die Labor-Investition bringt, den Käufer aber ins nächste Krankenhaus. Dann hat er noch Glück.

Zoll und Polizei versuchen, den Handel mit illegalen Arzneien zu stoppen. Das passiert auch, weil Markenrechte und damit Gewinn der Pharma-Multis beeinträchtigt werden. Aber: Die Medikamente aus dem Hinterhof sind gefährlich. Sicherheitsbehörden haben die Pflicht, ihren Import einzugrenzen.

Wenn Westeuropas Verbraucher zu dumm sind, im eigenen Interesse die Gefahr zu sehen, dürfen dabei auch Bußgelder nachhelfen. Das ist Nothilfe, keine Abzocke.

Dietmar Seher

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