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Neue Hoffnung fürs Revier

14.10.2012 | 22:55 Uhr

Es war eine Geburtsstunde der besonderen Art. Nach seiner Gründung vor einem knappen Vierteljahrhundert hat das wichtigste Wirtschafts-Netzwerk an Rhein, Ruhr und Emscher an diesem Wochenende zum Sprung in die Zukunft angesetzt. Eine klare Struktur und ein richtungsweisendes Programm lösen bislang lockere, eher unverbindliche Vereinbarungen ab. Das zeugt von Professionalität, lässt im Ruhrgebiet aber auch die Hoffnung wachsen, dass der Initiativkreis künftig für mehr steht als für glänzende, aber letztlich isoliert wirkende Leuchtturmprojekte. Einen starken Initiativkreis kann die Region heute jedenfalls mindestens so gut gebrauchen wie zu den Gründerzeiten Ende der 1980er Jahre.

Zumindest zahlenmäßig ist der Initiativkreis heute stärker denn je. Unter Bodo Hombach und Erich Staake stieg die Zahl der Mitglieds-Unternehmen auf zuvor nie erreichte 71. Da dürfte es kein Nachteil sein, die erfolgreichen Initiativkreis-Moderatoren ein Jahr länger am Ruder zu lassen. Zumal mit Evonik-Chef Klaus Engel und Signal-Iduna-Chef Reinhold Schulte zwei Männer mit mindestens ebenso viel Ruhrgebiets-Format in den Startlöchern stehen. Unter diesen Moderatoren sollte es dem Initiativkreis leichter denn je fallen, die selbst geweckten Erwartungen zu erfüllen. Das Revier hat diese Unterstützung mehr als nötig.

Thomas Rünker

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