Landesentwicklungsplan NRW

Neue Akzente gesetzt

Der Landesentwicklungsplan ist dick wie ein Telefonbuch, sperrig wie eine Gebrauchsanweisung und interpretationsfähig wie die Bibel. Lange haben SPD und Grüne in NRW um dieses Regelwerk gerungen. Schließlich steckt es für Kommunen und Unternehmen den rechtlichen Planungsrahmen der nächsten 20 Jahre ab.

Jetzt beginnt das Ringen um die Deutungshoheit. Man kann den Landesentwicklungsplan als ökologisches Manifest lesen oder als Verteidigungsschrift für die wirtschaftliche Entwicklung.

Unstrittig scheint: Beim Aufweichen des Flächenverbrauchsverbots, beim Schutz der Flughäfen vor Gängelung oder beim Verhindern von Tabuzonen für die Kiesindustrie hat der lange kritisierte Wirtschaftsminister Duin Akzente gesetzt. Wie zuletzt beim Klimaschutzplan, beim Vergaberecht oder im Braunkohle-Streit. Eine interessante Entwicklung bei Rot-Grün in Düsseldorf..

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