Lohnverzicht-Erpressung bei Opel ist mehr als nur schlechter Stil
22.01.2013 | 18:34 Uhr 2013-01-22T18:34:00+0100
Bochum. Opel droht mit dem vorzeitigen Aus für die Autoproduktion im Bochumer Werk. Mit Wildwest-Methoden wird den Opelaner die Pistole auf die Brust gesetzt. Während der nächste immense Image-Schaden droht, läuft eine große Werbekampagne für die Marke Opel. Ein Kommentar.
Das US-Unternehmen General Motors kehrt in Deutschland zu den Wild-West-Methoden zurück und setzt den Beschäftigten die Pistole auf die Brust: Lohnverzicht aller Opelaner in Deutschland oder vorzeitige Massenentlassungen in Bochum.
„Wir haben vier Jahre Zeit, Alternativen für die Beschäftigten in Bochum zu finden“, hatte der kommissarische Opel-Vorstandsvorsitzende Thomas Sedran noch vor wenigen Tagen öffentlichkeitswirksam erklärt. Jetzt hat Stephen Girsky als Statthalter der Opel-Mutter General Motors seinen Colt entsichert und ein Ultimatum gestellt, das einer Erpressung gleich kommt. Macht er es wahr, wird es nur Verlierer geben.
Opel-Manager stehen derzeit nicht für ehrliche Arbeit
Vollkommen überrascht wurden die Opelaner in Bochum am Dienstag von der Nachricht, dass ihr Werk nun doch schon Ende 2014 geschlossen werden könnte. Eigentlich hatte man nur über Tarife verhandeln wollen. Die lange anberaumte Info-Veranstaltung wurde spontan zu einer Betriebsversammlung.
Neben den Millionen für eine überflüssige Verlagerung der Automobilproduktion von Bochum weg müsste das Unternehmen die Folgen eines weiteren immensen Imageschadens verkraften. Dabei versucht man gerade mit viel Geld, die Marke Opel wieder aufzurichten. Dazu zählt Werbung mit Borussia Dortmund und seinem Meistertrainer Jürgen Klopp. Der steht für ehrliche Arbeit, authentisches Verhalten und Volksnähe – nicht gerade das, was die Opel-Manager gerade an den Tag legen.
14:30
Finde es so richtig lustig - es liegt immer an den Löhnen.
Obwohl es besonders dafür, daß es nicht so ist, genügend Gegenbeispiele gibt.
14:18
Entweder müssen die Arbeiter auf Lohn verzichten, weil der Laden nicht wirtschaftlich arbeitet oder der Laden wird geschlossen.
Das sind Fakten!
Das Wort Erpresung hier ins Spiel zu bringen ist reine Manipulation.
Übrigens: Wenn die meisten leser hier wüssten was langjährige Opelmitarbeiter verdienen würde die übliche Neid- und Hassfraktion hier völlig durchdrehen!
Und ich habe ein paar Kommas (Kommata) vergessen die ich hiermit nachliefere ,,,
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dann erzähl mal was wir verdienen??? Bin ich mal gespannt,, woher du das so genau weißt, aber Bitte mit Fakten(Quelle), und nicht nur so in den Raum gestellt!
14:03
Borussia Dortmund sollte den Vertrag mit Opel mit sofortiger Wirkung auflösen!
Das hat der BVB nicht nötig sich mit Erpressern die sich gegenüber ihren Angestellten so verhalten abzugeben.
13:56
Ich warte immer noch auf den Mann der Mal schreibt was so ein Opelaner verdient!
Denke die meisten werden dann kein Mitleid mehr haben!
Hättest du in der Schule besser aufgepaßt wärst du heute auch Opelaner.
so etwas nennt man Neid!!!
mich intressiert mal was jemand verdient, der 30 Jahre in einem Betrieb gearbeitet hat, meinste der hat weniger als ein Opelaner???
Wie kann man nur so neidisch sein! Ist ja wiederlich, ich neide doch auch keinem anderen Arbeiter oder Beamten sein Gehalt an. Jeder verdient das Geld wofür er hart arbeitet! Ob bei opel oder woanders.
Habe in den letzten nirgenwo gelesen das Opelaner eine Einmalzahlung wie bei Porsche VW oder Mercedes bekommen haben. Wieich mich erinnern kann gab es bei Porsche laut Presse 5000 €
13:52
Es wäre zu begrüßen, wenn die Opel-Belegschaft den Möchtegern-Vorständen geschlossen die Zähne zeigt und nicht auf einen einzigen Pfennig verzichtet.
Adam Opel hat mit der Herstellung von Nähmaschinen und Fahrrädern angefangen.
Vielleicht sollte man GM den wohlverdienten Tritt geben und dahin zurückkehren.
13:27
GM tut gerade alles um die Marke Opel kaputt zu machen. Das bemerkt man schon daran, das sich die Absatzzahlen für Opel-Fahrzeuge seit Monaten im freien Fall befinden.
Wer im Moment Opel kauft, weis nicht ob er noch in 5 Jahren Ersatzteile und Service bekommen wird. Hinzu kommt, das die Qualität der Opel-Fahrzeuge auch nicht mehr so toll ist. Für den Preis der für einen Opel verlangt wird, bekommt man ein Koreanisches Fahrzeug in der gleichen Klasse, mit deutlich besserer Qualität und mehr Aussstattung.
Ich würde mich auch nicht wundern, wenn das Ende der Marke Opel von GM gewünscht ist, um dann die Marke Chevrolet auf dem europäischen Markt zu platzieren. Dabei sollten die GM-Manager nur bedenken, das die Deutschen nicht so dumm sind wie der amerikanische Kunde. GM sollte sich mal die Geschichte mit Nokia-Bochum anschauen. Nachdem diese die Produktion in Bochum eingestellt haben, sind die in Deutschland fast komplett vom Markt verschwunden. Das funktioniert auch mit GM.
Ich will ihnen nicht widersprechen, allerdings ist das Verschwinden von Nokia auf dem Handymarkt nicht das Resultat der Werkschließung von Bochum. Genau genommen liegt es an der strategisch falschen Zukunftsentschiedung, auf Windows Phone zu setzen. Andere Hersteller haben sich für das inzwischen sehr verbreitete Android entschieden. Nokia hat ich verrannt und ist deswegen auf dem Markt stark rückläufig.
Alles andere, besonders im Bezug auf Opel, ist in meinen Augen korrekt.
13:24
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13:23
Tarifvertrag ist in deutschland Gesetz!Aber wenn sich die Tarifpartner auf eine Aufhebung einigen ist er halt nicht mehr gültig, also werden wir mal abwarten was Gewerkschaft und deren Mitglieder so aus der Drohung machen!
13:21
Die Maßnahme ist doch legitim.
Opel schreibt sehr schlechte Zahlen, weil sich die Blechbüchsen in der heutigen Zeit nicht mehr verkaufen lassen. Und dann WOLLEN die verwöhnten Opel-Mitarbeiter trotzdem Gehaltserhöhungen, etc. ???? Das passt nicht zusammen. Die einen nennen es "Erpressung" ... die anderen "Willkommen in der Realität".
13:18
Es sollte festgestellt werden, welcher Straftatsbestand vorliegt. Der Betriebsrat und die
Staatsanwaltschaft Bochum müssen reagieren und die verantwortlichen Manager
auf die Anklagebank setzen. 10.000.000 € Geldstrafe sind mindestens angemessen.
Dieses Geld sollte den Beschäftigten zu Gute kommen.
GM sollte ein scharfer Wind um die Ohren blasen, in ganz Europa.
Die Regierung und der Betriebsrat sollten schnellstmöglich nach Alternativen suchen
und die Werke un Deutschland dicht machen lassen.
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