Keine Atempause

Der Terror hält uns in Atem. Gerade erst eine Woche ist es her, dass uns die brutale Gewalt islamistischer Mörder in Paris geschockt hat. Die Wunden sind frisch. Die Warnungen auch. Sicherheitsexperten haben uns darauf vorbereitet, dass die Gefahr allgegenwärtig ist. Und jetzt Belgien. Nur ein paar Kilometer von uns entfernt. Nur gut, dass diesmal keine unschuldigen Opfer, keine Geiseln ums Leben kamen. Nach allem, was wir jetzt wissen, planten die beim Polizeieinsatz Getöteten einen Anschlag. Sie waren schwer bewaffnet. Die Polizeibeamten haben sie diesmal rechtzeitig aufgespürt. Sie erledigen für unseren Schutz eine gefährliche Arbeit.

Und wieder wird deutlich, dass die radikalisierten Rückkehrer aus Syrien und aus dem Irak eine Gefahr darstellen. Viele sind zu Kämpfern ausgebildet worden. Sie waren Kämpfer in der Ferne. Jetzt sind die Kämpfer mitten unter uns. Nicht nur in Frankreich. Nicht nur in Belgien.