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Lärm

Im Sinne der Allgemeinheit

22.01.2015 | 17:17 Uhr
Im Sinne der Allgemeinheit
Fußballplätze, wie der hier von Blau-Weiss-Mintard, sind besonders an Rhein und Ruhr sehr oft in Mitten von Wohngebieten zu finden.Foto: Oliver Müller

Nachbarn von Sportplätzen werden ungläubig den Kopf schütteln. Noch mehr Lärm, wo die Belastungsgrenze doch ohnehin und schon längst überschritten ist? Die Klagen sind nachvollziehbar.

Haus und Wohnung sind auch Rückzugsräume, dort sucht man Erholung und Entspannung, im Sommer gerne auch draußen – läuft nebenan ein Fußballspiel, erst recht eines mit Zuschauern, ist’s schnell vorbei. Das eigene Zuhause wird zur gefühlten Niederlage.

Dagegen stehen die Interessen der Vereine, ihrer Mitglieder, ihrer Sportler. Mithin auch die Interessen der Allgemeinheit und der Kommunen, die ihren Bürgern ein attraktives Umfeld bieten und auch so die Menschen an sich binden möchten.

Deshalb sind Sportvereine und auch -plätze harte Faktoren für die Zukunftsfähigkeit einer Stadt. Dass der Bund den Lärmschutz lockern möchte, stößt einigen also vor den Kopf und macht sehr viel Menschen mehr das Leben lebenswerter.

Torsten Droop

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2015-01-22 17:17
Meinung