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Hurrikan und Schicksalsmacht

30.10.2012 | 18:17 Uhr
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Trotz der überwältigenden Schadensbilanz darf man vorläufig sagen: Die Apokalypse ist ausgeblieben.Foto: AP Photo/ Louis Lanzano

Die Apokalypse ist ausgeblieben. Hurrikan „Sandy“ hat, gemessen an der Vorausschau, bisher weniger Schaden angerichtet, vor allem weniger Menschenleben gekostet als befürchtet. New York wird sich schneller berappeln. Nach dem 11. September 2001 hat die Stadt unkaputtbare Widerstandskräfte entwickelt.

In Amerika sind Naturkatastrophen immer monumental. Auch wenn sie es im globalen Maßstab gar nicht sind. Trotz der überwältigenden Schadensbilanz darf man vorläufig sagen: Die Apokalypse ist ausgeblieben. Hurrikan „Sandy“ hat gemessen an der Vorausschau bisher weniger Schaden angerichtet, vor allem weniger Menschenleben gekostet als befürchtet.

Katrina, das Desaster in den Südstaaten 2005, forderte mehr als 1500 Tote. Noch heute laboriert New Orleans an den Folgen. New York wird sich schneller berappeln. Nach dem 11. September 2001 hat die Stadt unkaputtbare Widerstandskräfte entwickelt.

Sandy: Szenen der Verwüstung

Dabei muss die behördlich verordnete Panikstimmung, die vor Eintreffen „Sandys“ keinen Superlativ ausließ, niemandem peinlich sein. Vieles spricht dafür, dass bei der Prävention Lehren aus „Katrina“ gezogen wurden. Doch die Kraft der Zerstörungsbilder kann nicht verdecken, dass der amerikanische Ansatz, jede Naturkatastrophe als Ausdruck von unberechenbarer Schicksalsmacht zu werten, zu kurz greift.

Mögliche Ursachen wie der Klimawandel bleiben ausgeblendet. Das wird sich wohl auch nicht ändern. Zu sehr ist das Land damit beschäftigt, aus der anstehenden Prüfung gestärkt hervorzugehen.

Dirk Hautkapp

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