Fußballvereine unter Druck
25.10.2012 | 18:07 Uhr 2012-10-25T18:07:00+0200
Königsblauen und Schwarzgelben sei der Siegesrausch über ihre jüngsten Triumphe in der Champions League natürlich gegönnt. Wir freuen uns mit ihnen. Aber auch das gehört leider zur Bilanz: Außerhalb des Spielfelds zeigten beide Revier-Clubs zuletzt nicht immer Premium-Qualität.
Gewalt von Fans, die keine sind, bildet nicht erst seit gestern die Schattenseite des Massenmagnets Fußball. Tun die Profi-Vereine genug dagegen? Verantwortliche Politiker, die sich sonst gern in der Popularität des Fußballs sonnen, zweifeln mehr denn je. Und sprechen es immer klarer aus. Das steht für einen Sinneswandel.
Denn der Druck auf die Politik nimmt zu. Schuldenbremsen verbieten es, dass Personaletats aufgebläht werden. Doch während der Staat regelmäßig mit einem Massenaufgebot seiner Polizei durchgedrehte Fußballfans in Schach halten muss, droht die allgemeine Sicherheit Schaden zu nehmen. Die Bürger fragen sich, ob das so sein muss. Jeder weitere Ausbruch von Gewalt im Stadion wird den Streit verschärfen. Die Vereine werden ihn auf Dauer nicht gewinnen können.
12:41
...für diesen sachlichen Kommentar!!!
Gewalt IM Stadion??? Wann??? Vergangenen Samstag??? Pyrotechnik muss man nicht toll finden, aber Gewalt ist das nicht!!!
Unterlassen Sie es doch bitte in Zukunft mit solchen "Meinungen" die Debatte weiter anzuheizen!
12:25
Von welcher "Gewalt im (sic!) Stadion" schreiben Sie da, Herr Schumacher?
Der Besuch eines Fußballspiels der Bundesligen ist für die Fans in den Arenen so sicher wie seit Jahrzehnten nicht.
Die Randale passiert größtenteils außerhalb der Stadien, auf Anfahrtswegen, in Innenstädten, in Zügen und Bahnhöfen. Viele dieser Randalebrüder haben noch nicht einmal eine Eintrittskarte oder schon längst ein Stadionverbot.
Tun die Vereine genug dagegen? Möglicherweise nicht, aber die Aufgabe, für Gewaltverzicht zu sorgen und bei Verstößen diese zu sanktionieren, ist Aufgabe des Staates, mithin unserer Gesellschaft. Wir aber verteilen Milliarden an Banken und Großverdiener, und streichen die Jugend- und Sozialarbeit zusammen.
Und lamentieren anschließend.
11:15
Herr Schumacher
www.spiegel.de/sport/fussball/debatte-ueber-fan-gewalt-revier-derby-zeigte-schwere-sicherheitsmaengel-auf-a-862980.html
und weiterleiten an Herrn Jäger! ;-((
Mfg