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Es geht nicht nur um Freiheit

21.02.2013 | 18:16 Uhr
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Freiheit ist ein hohes Gut. Wer frei ist, kann mehr aus sich machen. Das ist ein Grund dafür, warum die meisten Hochschulen ihre vor ein paar Jahren gewonnene Freiheit so verteidigen. Sie wollen so selbstständig wie möglich forschen, planen und Geld ausgeben.

 

Verständlich ist der Drang nach Freiheit. Allerdings: Die Hochschulen fit zu machen für die Zukunft, ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Die Herausforderung könnte größer gar nicht sein: Wegen des Doppeljahrgangs, des Wegfalls der Wehrpflicht und weil die Nachfrage nach Bildung steigt, platzen Unis und FH bald aus allen Nähten. Kaum ein Fach ist ohne Zulassungshürden. Tausende Wissenschaftler hangeln sich mit befristeten Verträgen durch eine unsichere Karriere. Und: Die Wirtschaft giert nach jungen Akademikern. Das ändert zwar nichts daran, dass Freiheit ein hohes Gut ist. Aber sie kann jetzt an den Unis nicht das Thema Nummer eins sein.

Matthias Korfmann

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