Ein wichtiges Stück des Wegs

Der Konvoi aus Leichenwagen auf dem Weg nach Haltern am See.
Der Konvoi aus Leichenwagen auf dem Weg nach Haltern am See.
Foto: Rolf Vennenbernd

Ein langer Konvoi von Leichenwagen bahnte sich gestern seinen Weg von Düsseldorf nach Haltern. Sein Anblick zeugte noch einmal eindringlich von dem großen Leid, das mit der Germanwings-Katastrophe am 24. März über so viele Menschen hereinbrach und sie zweifeln ließ an der Gerechtigkeit dieser Welt.

In Haltern trauern sie seitdem um 16 Schüler und zwei Lehrerinnen, sie ringen um die Rückkehr in den Alltag – viele womöglich ohne zu wissen, ob das je gelingt. Seitdem: Das sind mehr als elf Wochen, in denen Ungewissheit herrschte darüber, wann die sterblichen Überreste der Opfer rückkehren durften in die Heimat, nur weil die Arbeit der Behörden noch immer nicht getan war.

Der gestrige Tag, er dürfte vielen Trauernden ein wichtiges Stück ihres langen, beschwerlichen Wegs gewesen sein. Das Warten ist vorbei. Die Zeit des Abschieds beginnt. Endlich.

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