Helfer

Ein großer Dank nach dem Sturm

Auch am Tag elf nach dem Sturm arbeiten viele Helfer gefühlte 24 Stunden. Obendrein müssen sie sich die Pöbeleien so mancher Bürger gefallen lassen – weil die Motorsäge zu laut ist oder der Hund seine gewohnte Gassirunde braucht.
Auch am Tag elf nach dem Sturm arbeiten viele Helfer gefühlte 24 Stunden. Obendrein müssen sie sich die Pöbeleien so mancher Bürger gefallen lassen – weil die Motorsäge zu laut ist oder der Hund seine gewohnte Gassirunde braucht.
Foto: Lars Heidrich

Der Sturm war ein Jahrhundertereignis. Dafür gab es keinen Masterplan. Wer im Akkord für Sicherheit sorgt, braucht den Rückhalt der Bevölkerung. Also: Wenn es auch am Feiertag mal lauter wird und Wälder gesperrt bleiben, ist tief durchatmen gefragt. Und ein großes Dankeschön.

Es sieht wüst aus in diesen Tagen. Aufgetürmte Baumreste trocknen vor sich hin. Stämme versperren Parkeingänge, in den Wäldern verheißt der Blick nach oben in die standhaft gebliebenen Baumwipfel eine wachsende Gefahr. Kein Wunder, dass die Städte verbieten, Wälder und ungesicherte Parkanlagen zu betreten. Viele Bürger indes haben sich vom Schrecken der Sturmnacht erholt und wollen tun, was sie gewohnt sind: Mit dem Hund Gassi gehen, eine Runde joggen, mit der Familie grillen.

Für Feuerwehr und Forstbetriebe ist an Alltag noch nicht zu denken. Auch am Tag elf nach dem Sturm arbeiten Mitarbeiter gefühlte 24 Stunden. Obendrein müssen sie sich die Pöbeleien so mancher Bürger gefallen lassen – weil die Motorsäge zu laut ist oder der Hund seine gewohnte Gassirunde braucht.

Der Sturm war ein Jahrhundertereignis. Dafür gab es keinen Masterplan. Wer im Akkord für Sicherheit sorgt, braucht den Rückhalt der Bevölkerung, deren Geduld und Vertrauen. Also: Wenn es auch am Feiertag mal lauter wird und Wälder gesperrt bleiben, ist tief durchatmen gefragt. Und ein großes Dankeschön an die vielen professionellen und ehrenamtlichen Helfer.

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