Arbeitsmarkt

Die Gefahren der neuen Job-Welt

Schöne neue Arbeitswelt: Immer mehr Unternehmen entdecken flexible Arbeitszeitmodelle für sich.
Schöne neue Arbeitswelt: Immer mehr Unternehmen entdecken flexible Arbeitszeitmodelle für sich.
Foto: WAZ

Ganz entspannt die Kleinen in den Kindergarten fahren, anschließend ein paar Stunden im Büro verbringen, danach den Nachwuchs abholen und am Nachmittag zu Hause noch zwei Stündchen am Schreibtisch sitzen – flexible Arbeitszeitmodelle können ein Segen sein. Sowohl für die Angestellten, die ihren Alltag besser organisieren können, als auch für die Firmen, die endlich Top-Leute für lang verwaiste Stellen finden.

Leider sieht die Realität oft anders aus. Auch wenn immer mehr Firmen flexible Arbeitszeitmodelle auf den Weg bringen, birgt die schöne neue Jobwelt viele Fallstricke. Für die Unternehmen wird es schwieriger, ihre Angestellten im Auge zu behalten. Und Arbeitnehmer laufen Gefahr, sich zwischen Schreibtisch, Küche und Kinderzimmer zu verzetteln. Wurde die wichtige Mail schon beantwortet? Ist der Abgabetermin für das entscheidende Projekt noch im Blick? Hier helfen klare Regeln und Selbstdisziplin. Und vor allem eins: die richtige Arbeitseinstellung. Am Ende muss sich jeder Arbeitnehmer die Frage stellen, ob der Zuhause-Job zu ihm passt. Ansonsten wird aus der Lust am Arbeiten nur eins: eine Menge Frust.

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