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Der MAD geht an die Öffentlichkeit

18.02.2013 | 18:52 Uhr
Der MAD geht an die Öffentlichkeit
Der deutsche Militärgeheimdienst MAD hat angekündigt, die bisherige Informationspolitik zu überdenken. Sein Präsident Ulrich Birkenheier spricht von einem "Paradigmenwechsel".Foto: dapd
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Der Militärische Abschirmdienst (MAD) ist im 21. Jahrhundert angekommen. Die Zeitenwende markiert das Interview von MAD-Präsident Ulrich Birkenheier – das erste in 57 Jahren.

Die NSU-Affäre hat den Geheimdienst der Bundeswehr spät, aber mit voller Wucht erreicht. Zwei Ärgernisse überlappten sich: Fehler und Unkenntnis. MAD? Vielen Bürgern sagt die Abkürzung nichts. „Nur wer weiß, was wir machen“, so Birkenheier „kann unsere Arbeit verstehen.“ Eine womöglich zu späte Erkenntnis. Denn im politischen Raum wird die Abschaffung des MAD erwogen.

Seine Aufgaben – Spionageabwehr, Kampf gegen Extremisten – kann das Bundesamt für Verfassungsschutz erledigen. Berichte, Kongresse, Interviews – was beim BND und beim Verfassungsschutz normal ist, war beim MAD undenkbar. Er tauchte in der Bundeswehr ab und sah die Welt draußen wie durch ein Periskop.

Miguel Sanches

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