Ausbau ohne Wenn und Aber

Was wir bereits wissen
Der Ersatzneubau der A45 ist notwenig - und gut für die Region - ein Kommentar von Carsten Menzel.

Die Ankündigung von Enak Ferlemann, Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, gleicht einem Paukenschlag: Der Bund steht hinter den Neu- und Ausbauplänen für die Sauerlandlinie und stellt das Geld dafür, geschätzte 1,3 Milliarden Euro – Stand heute – bis 2028 zur Verfügung. Ohne Wenn und Aber.

So mancher Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft fragte sich, ob er da denn richtig gehört habe. Zweifel sind indes nicht angebracht: Ferlemann hätte sich wohl kaum so weit aus dem Fenster gelehnt, wenn das Projekt nicht wirklich forciert würde. Denn: Hinter die klaren Aussagen von gestern kommt Ferlemann ohne Gesichtsverlust, übrigens auch für seinen Ressortchef, nicht zurück.

So sehr damit in den nächsten Jahren mit Staus, Baustellenlärm und -verkehr, auch auf den Ausweichrouten, gerechnet werden muss: Der Ersatzneubau der A 45 ist notwendig – und gut für die Region, die ein gutes Stück von eben dieser Sauerlandlinie lebt.