Akzeptanz-Problem

Weltweit sind 51 Millionen Menschen auf der Flucht. Das ist der höchste Stand seit dem zweiten Weltkrieg. 86 Prozent der Flüchtlinge kommen in Entwicklungsländern oder in der Nachbarschaft ihrer Herkunftsstaaten unter. Aber viele wollen auch in die EU, gerade nach Deutschland. Ihre Zahl wird steigen. Es ist keine Einbildung, dass die Akzeptanz in der Bevölkerung zu kippen droht; insbesondere, wenn man zu nachsichtig mit offensichtlichen Armutsflüchtlingen ist. Es ist logisch, Länder wie etwa Serbien zu sicheren Herkunftsstaaten zu erklären. Eigentlich müssten es auch die Grünen einsehen, die sich bisher sperren. Zumal gleichzeitig Verbesserungen geplant sind, zum Beispiel, dass Asylbewerber künftig schon nach drei Monaten eine Arbeit aufnehmen können.