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Kinderbetreuung

Ab in die Container-Kita

15.01.2013 | 19:18 Uhr
Ab in die Container-Kita
Kita-Plätze dringend gesucht: Die Kommunen warnen vor Schadenersatzklagen.Foto: dapd
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Hier die Container-Kita, da die Aushilfskraft: Wenn es um den schnellen Ausbau der Kleinkindbetreuung geht, sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Gruppengröße, Ausbildung, Räumlichkeiten, die Wohnortnähe – alles nicht so wichtig. Hauptsache, der Rechtsanspruch kann erfüllt werden. Wenn die Familie dankend ablehnt, haben die Kommunen eine Menge Geld gespart. Denn nun ist der Anspruch auf Schadenersatz weg.

Viele Mütter und Väter werden aber nehmen, was sie kriegen können. Oft genug hängt die Existenz von einem Betreuungsplatz ab. Und bei aller Kritik: Schlimmer als ein schlechter Kitaplatz ist immer noch ein Leben auf Hartz-IV-Niveau.

Kein Kind zurücklassen“ lautet das wohlklingende Credo der rot-grünen Landesregierung. Leider wird der Masse-statt-Klasse-Kitaausbau diesem hohen Anspruch bei Weitem nicht gerecht.

Birgitta Stauber-Klein

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Kommentare
16.01.2013
15:45
Ernst oder Ironie????
von MaggieBee | #2

"Schlimmer als ein schlechter Kitaplatz ist immer noch ein Leben auf Hartz-IV-Niveau." Leider kommt es nicht ganz klar heraus, ob SIe den Satz "Schlimmer als ein schlechter Kitaplatz ist immer noch ein Leben auf Hartz-IV-Niveau." ernst meinen oder feine Ironie anwenden...

16.01.2013
06:58
Ab in die Container-Kita
von Michael_V | #1

Es handelt sich um eine staatliche Lösung, was haben Sie erwartet? Man besteuert uns einen Großteil unserer Arbeitsfrüchte weg, um mit dem weggesteuerten Geld dann staatliche Leistungen anzubieten, welche wir uns nur deshalb nicht privat leisten können, weil man uns unsere Arbeitsfrüchte nahm. Sowohl "Rechtsanspruch" als auch die staatliche Kinderverwahrung sind Schwachfug! Wem man den Großteil seiner Arbeitsfrüchte lässt, der hat so viel Kaufkraft, dass private Kindergärten entstehen, da zu einem Bedürfnis die Kaufkraft kam, was man als "Nachfrage" bezeichnet. Diese Kindergärten würden sich überschlagen, um günstig Gute Leistungen an zu bieten. In der Wirtschaftswunderzeit ließ man dem Arbeiter noch so viel seiner Arbeitsfrüchte, dass er problemlos eine große Familie ernähren konnte - heute brauchen wir Papa Schnullerstaat, den gefräßigen.

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