Ein Sommer ohne Summer

Moderne Gewebe bemerkt man kaum.
Moderne Gewebe bemerkt man kaum.
Foto: FOTO: DJD/NEHER

Essen.. Zur warmen Jahreszeit gehören sie fast unweigerlich dazu: Fliegen, Stechmücken und andere Insekten bevölkern den Garten, aber leider auch die Wohnräume. „Insektenstiche sind lästig, und so manch einer wird durch das ständige Summen um den erholsamen Schlaf gebracht“, weiß Johannes Neisinger vom Verbraucherportal Ratgeberzentrale.de.

Bereits vor der eigentlichen Sommersaison können Verbraucher einiges für den Insektenschutz vorbereiten: Decken Sie Regentonnen ab und vermeiden Sie offen zugängliches Wasser in Eimern oder Gießkannen, die Insekten als Brutstätten dienen könnten. Einen vollständigen Insektenschutz gibt es aber dennoch nicht, da die Tiere weite Tagesstrecken von bis zu zwei Kilometern zurücklegen können.

Um die unerwünschten Mitbewohner final auszusperren, sind nicht zwangsläufig chemische Mittel notwendig. Ebenso wenig müssen Fenster und Türen permanent geschlossen bleiben. Hauchdünne Schutzgewebe halten Insekten draußen, lassen aber Licht und Luft ins Haus. Kellerräume bleiben mit Lichtschachtabdeckungen ungezieferfrei. Fenster können mit Fliegengittern problemlos abgedichtet werden. Beim Kunststoffgittergewebe wird der Schutz von außen an das Fenster geklebt.

Wer auf lange Haltbarkeit besteht, sollte auf spezielle Rahmen zurückgreifen, die mit dem Insektenschutz bespannt werden. Dabei wird der Holz- oder Metallrahmen auf das jeweilige Fenster zugeschnitten und das Schutzgitter so an den Fensterrahmen montiert. Dieser Schutz eignet sich allerdings nur für Fenster ohne Blumenkästen. Für eine sichere Tür bieten sich speziell angefertigte Vorhänge an. Auch Insektenschutzrollos sind eine oft verwendete Methode. Und wenn es doch mal Insekten in die Wohnung oder das Haus schaffen, reichen meist schon Räucherkerzen oder Elektroverdampfer aus. Diese verströmen Duftstoffe, die Mücken meiden.