Angenehm natürlich - Ein Holzfußboden im Bad

Ein Holzboden im Bad ist angenehm fußwarm.
Ein Holzboden im Bad ist angenehm fußwarm.
Foto: FOTO: DJD

Holz ist aufgrund seiner Wärme und Natürlichkeit die ideale Grundlage für alle sogenannten Barfußbereiche. Darüber hinaus liegt es im Trend, kühle Naturstoffe wie Keramik und Stein mit dem warmen Gegenspieler Holz zu kombinieren. Mit einem speziellen Holzboden fürs Bad eröffnen sich zudem neue Gestaltungsmöglichkeiten: Diverse Holzarten bieten der Feuchtigkeit die Stirn. Eiche, Bernsteineiche und Achateiche etwa trotzen der Nässe, weil sie besonders schwind- und quellarm sind.

Parkettdielen speziell für das Bad sind meist ab Werk bereits mit einem hochwertigen Naturöl vorbehandelt. Um den neuen Boden auf die besonderen Anforderungen im Bad- und Wellnessbereich vorzubereiten, sind ein paar Grundregeln zu beachten: Das Parkett wird vom Profihandwerker vollflächig mit dem Untergrund verklebt und der Randbereich mit einer dauerelastischen Fugenmasse ausgespritzt. Das neue Parkett, das sich auch für eine Fußbodenheizung eignet, wird nach der Verlegung geölt. Das Öl dringt in die Poren ein, nimmt dem Holz aber nicht die Möglichkeit zu atmen. Diese umfangreiche Oberflächenbehandlung lohnt sich, denn so ist der Boden gut gegen das Eindringen von Feuchtigkeit geschützt. Stehende Nässe oder eine zu hohe Luftfeuchtigkeit im Raum von über 70 Prozent sollten dennoch vermieden werden.