22 Cent für jeden Zentimeter

Mit Smart in den Urlaub: der neue Forfour auf Föhr.
Mit Smart in den Urlaub: der neue Forfour auf Föhr.
Foto: Smart
Was wir bereits wissen
Der Smart Forfour überzeugt nicht nur bei der Parkplatzsuche in der Stadt. 90 PS stark zeigt sich der kleine Flitzer, mit einer Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h geht's schnell in den Urlaub. Beim Übersetzen mit der Fähre wird kräftig gespart.

Ob Fortwo oder Forfour – ein Smart ist der ideale Begleiter im dichten Stadtverkehr. Die kleinsten Parklücken genügen, die engsten Parkhäuser werden ohne anzuecken durchkurvt und aus „Wenden in drei Zügen“ wird dank eines Wendekreises von nur 6,95 Metern bzw. 8,65 Metern eine enge Pirouette.

Doch wie sieht es außerhalb der Stadt aus? Ist sogar eine Fahrt in den Urlaub möglich? Eine Fahrt im Smart Forfour nach Föhr: Mit dem stärksten angebotenen Motor, dem 0,9-Liter- Dreizylinder-Turbo-Benzinmotor mit 90 PS fühlt man sich auch auf der Autobahn wohl. Langsame Fahrzeuge werden im Nu überholt und eine Höchstgeschwindigkeit von 165 km/h reicht allemal für eine zügige Fahrt in den Urlaub. Bei staufreier und ruhiger Fahrt in Richtung der Nordseeinsel wird der angegebene Verbrauch von 4,3 Litern mit 5,5 Litern um einen akzeptablen Liter verfehlt.

Idealer Lückenfüller

Seinem Namen wird der Forfour (deutsch für "Vier") jedoch maximal auf kurzen Strecken gerecht. Man könnte ihn besser als Fortwo (deutsch für "Zwei") mit Ladefläche bezeichnen. So schluckt der Forfour bei umgeklappten Sitzen nicht nur bis zu 350 Liter Gepäck sondern auch zwei Meter lange Surfbretter. Angekommen im Fährhafen Dagebüll, zählt jeder Zentimeter des Smarts. 22 Cent verlangt die Fährgesellschaft für jeden Zentimeter Auto. Bei einer Gesamtlänge von 3,50 Metern kostet die Hin- und Rückfahrt nach Föhr im Forfour 75,65 Euro zuzüglich 13,60 Euro pro Insasse. Mit einem Kombi wären nun schnell über 100 Euro fällig. Fahrer eines Smart Fortwo (Gesamtlänge: 2,70 Meter) zahlen dagegen sogar nur 58,35 Euro. Dazu kommt, dass Kombis bei mangelndem Platz auf der Fähre gerne auf die nächste Überfahrt vertröstet werden. Smart-Modelle werden dagegen als idealer Lückenfüller genutzt.

Auf Föhr sind dann neben dem Smart, das Surfbrett oder das E-Bike die idealen Begleiter, um die Insel zu erkunden.