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Wärme und Frischluft auf einen Streich

11.01.2016 | 12:52 Uhr
Wärme und Frischluft auf einen Streich
Foto: Andrea Warnecke

Essen. Mehr als 15 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland dürften technisch veraltet sein. Würden diese Systeme komplett energetisch modernisiert, könnten etwa 13 Prozent des gesamten Endenergieverbrauchs hierzulande eingespart werden.

Wer eine Modernisierung angeht, sollte auch ein Lüftungskonzept mit Wärmerückgewinnung in seine Überlegungen einbeziehen. Fachhandwerker aus dem Bereich Sanitär-Heizung-Klima wissen, welche Heizungsund Lüftungstechniken dafür besonders gut geeignet sind. Denn es gilt, die regionalen Gegebenheiten und die Wünsche des Hausbesitzers im Blick zu halten.

Lüften ohne die Fenster zu öffnen

Moderne Wohnungslüftungsanlagen sorgen in neuen und sanierten Gebäuden für eine kontrollierte Luftzirkulation. Die Abführung erhöhter Luftfeuchte, die konstante Lüftung der Wohnung auch bei geschlossenen Fenstern und das Vermeiden externer Luftbelastungen mit Feinstaub tragen maßgeblich zu mehr Wohnqualität bei. Vor dem Einbau der Anlage sollte man das Haus bestmöglich abdichten. Ansonsten kann eine kontrollierte Wohnraumlüftungsanlage nicht effektiv genug arbeiten. Über einen „Blower Door-Test“ misst der Fachhandwerker die Luftwechselrate, um das System an das Gebäude anpassen zu können. Als besonders effizient haben sich Lüftungsanlagen erwiesen, die mit Wärmerückgewinnung arbeiten. Gegenüber einer Anlage ohne Wärmerückgewinnung kann man somit deutlich Heizkosten einsparen. Das System nutzt den Energiegehalt der Abluft zur Temperierung der Zuluft. Ein Wärmetauscher überträgt die Energie direkt auf die hereingeführte Frischluft.

Insbesondere Allergiker profitieren von Wohnungslüftungsanlagen. Luft, die von Pollen, Staub und weiteren Schadstoffen belastet ist, führt die Anlage zuverlässig ab.

Der Filter wiederum reinigt die einströmende Luft von Staub und Pollen. Ob eine Heizungsmodernisierung fällig ist – in deren Rahmen man auch eine Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung installieren könnte – lässt sich bei einem Heizungs-Check durch den Fachhandwerker leicht herausfinden. Das transparente Prüfverfahren kostet rund 100 Euro in einem Einfamilienhaus und umfasst alle wichtigen technischen und energetischen Aspekte der Heizungsanlage.

Der Fachhandwerker wird danach den Haus- oder Wohnungseigentümer konkret über sinnvolle und mögliche Modernisierungsmaßnahmen informieren können.

Mehr Informationen sowie eine Handwerkersuche nach Region gibt es im Internet unter: www.wasserwaermeluft.de

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Wärme und Frischluft auf einen Streich
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2016-01-11 12:52
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