Jede Menge Platz Skoda hat den Superb fein gemacht

Der neue Skoda Superb hat ein markantes Hinterteil.
Der neue Skoda Superb hat ein markantes Hinterteil.

Bislang galt der Skoda Superb als die preisgünstige Alternative zur Konzernschwester VW Passat. Die dritte Generation will nun mehr Eigenständigkeit sowie Selbstbewusstsein ausstrahlen. Fürs optische Selbstbewusstsein haben sich die Designer ins Zeug gelegt. Die breite Front samt großem Kühlergrill, auffällige Scheinwerfer sowie markante Falzen auf der Motorhaube vermitteln einen selbstbewussten Auftritt.

Erwachsen

Der Superb wirkt erwachsen, besonders die Seitenlinienführung mit ihrer nach hinten leicht abfallenden Dachhöhe setzt auf klassisches Limousinendesign. Die typische C-Form der Heckleuchten wurde beibehalten. Die serienmäßigen LED-Leuchten sind nun aber breiter und schmaler ausgeführt. Klassisch ist nun auch die einteilige große Heckklappe. Insgesamt sind Design-Ähnlichkeiten mit anderen Vertretern dieser Fahrzeuggattung – allen voran dem aus Wolfsburg – nicht zu übersehen.

Die Heckklappe schwingt weit auf – auf Wunsch auch elektrisch – und gibt den Blick in einen großen Schlund frei. Das Kofferraumvolumen beträgt 625 Liter. Legt man die Rücksitzlehnen um, steigt der Wert auf 1760 Liter. Hat man den umklappbaren Beifahrersitz an Bord (Option) lassen sich sogar Gegenstände bis 3,10 Meter Länge verstauen. Da bleibt die Frage, ob man noch den Kombi braucht, der erst später im Herbst debütiert.

Das Motorenangebot besteht ausschließlich aus direkteinspritzenden Turbomotoren. Es umfasst fünf Benziner (von 125 bis 280 PS) und drei Diesel (122 bis 190 PS). Bei der Plattform greifen die Skoda Ingenieure ebenfalls auf das Angebot des modularen Querbaukastens zurück. So nutzen Passat und Superb die gleiche Basis, allerdings wurde sie für ihren Einsatz beim tschechischen Flaggschiff modifiziert. Der Radstand beträgt hier stolze 2,84 Meter: Das sind acht Zentimeter mehr als noch beim Vorgängermodell und fünf Zentimeter mehr als beim Passat.

Der längere Radstand lässt es erahnen: An Raumgefühl sowie Beinfreiheit wurde nicht gespart. Trotz der leicht abfallenden Dachlinie sitzen auch im Fond langgewachsene Passagieren ohne Probleme. Leder, Chrom, Klavierlack, die individuell veränderbare Ambiente-Beleuchtung oder eine Dreizonen- Klimaanlage sorgen für Wohlfühlatmosphäre. Die Preisliste startet bei knapp 25.000 Euro