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Wer war Mohammed?

16.09.2012 | 12:44 Uhr
Foto: /AP/Hani Mohammed

Das Land USA hat Angst um die Mitarbeiter seiner Botschaften im Sudan und in Tunesien. Daher sollen die Männer und Frauen die Länder verlassen.

Washington (dapd-kid). Das Land USA hat Angst um die Mitarbeiter seiner Botschaften im Sudan und in Tunesien. Daher sollen die Männer und Frauen die Länder verlassen.

Im Sudan, in Tunesien und anderen Ländern gab es in den vergangenen Tagen Gewalt. Wütende Menschen zogen zu den Botschaften der USA. In Botschaften arbeiten Vertreter eines Landes. Sie kümmern sich darum, dass sich ihr Heimatland gut mit dem Gastland versteht. Deutschland hat Botschaften in fast 150 Ländern der Welt. Als Vertreter ihres Heimatlandes können die Mitarbeiter solcher Botschaften ohne viel Aufhebens mit den wichtigen Politikern des Gastlandes sprechen und zum Beispiel Nachrichten ihrer Regierung übermitteln.

Das Land USA hat nun angeordnet, dass die Mitarbeiter seiner Botschaften im Sudan und in Tunesien abziehen müssen. Wer gehen kann, soll gehen. Der Grund ist die Gewalt in den Ländern. In den vergangenen Tagen haben in etlichen Ländern der Welt Menschen demonstriert. Es gab heftige Proteste. Dabei sind sogar Menschen gestorben. Schuld an allem hat ein Film, über den sich die Menschen aufregen. Er stellt den Propheten Mohammed als schlechten Menschen dar. Doch wer ist das? Und warum ist die Aufregung so groß?

Mohammed ist für Muslime sehr wichtig. Sie glauben an den Islam. Sie sagen, Mohammed wurde etwa im Jahr 570 nach Christus in der Stadt Mekka geboren. Es zog ihn oft in eine Höhle im Berg Hira. Dort ging er hin, um nachzudenken. Als er 40 Jahre alt war, soll ihm dort der Erzengel Gabriel erschienen sein. Der Engel sagte Mohammed, dass er den Menschen von Allah erzählen soll. Mohammed empfing Botschaften, die er weitergeben sollte. Mohammed soll das gemacht haben. Der Islam entstand und mit ihm auch der Koran, das heilige Buch der Muslime.

Für Muslime ist Mohammed ein Vorbild. Daher regen sie sich auf, wenn er in einem Film verunglimpft wird. Den Film soll ein Mann aus den USA gemacht haben. Daher richtet sich der Zorn der Menschen gegen das Land. Die Menschen versammeln sich vor den Botschaften. Dabei bleibt es nicht friedlich.

dapd

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2012-09-16 12:44
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