Twitter-Programm "Twivo" soll Fernseh-Infos ausblenden

Die Schülerin Jennie Lamere aus dem US-Bundesstaat New Hampshire hat ein Programm geschrieben, das ungewollte Nachrichten im Kurznachrichtendienst Twitter ausblendet.
Die Schülerin Jennie Lamere aus dem US-Bundesstaat New Hampshire hat ein Programm geschrieben, das ungewollte Nachrichten im Kurznachrichtendienst Twitter ausblendet.
Foto: thinkstock
Was wir bereits wissen
Die Schülerin Jennie Lamere aus dem US-Bundesstaat New Hampshire hat ein Programm geschrieben, das ungewollte Nachrichten im Kurznachrichtendienst Twitter ausblendet. Die 17-Jährige war genervt von Enthüllungen über das Ende von Fernsehserien. Das Modul namens Twivo soll bald verfügbar sein.

Los Angeles..  Alle TV-Fans, die von Enthüllungen über den Fortgang ihrer Lieblingsserien genervt sind, können hoffen: Die 17-jährige Jennie Lamere aus dem US-Bundesstaat New Hampshire hat ein Zusatzprogramm für Internet-Browser geschrieben, das entsprechende ungewollte Nachrichten im Kurzbotschaftendienst Twitter wegfiltert. Das Modul namens Twivo soll in einigen Wochen verfügbar sein.

Lamere möchte später für Google arbeiten

"Es ging mir einfach auf die Nerven, dass ich dienstags, wenn viele meiner Lieblingsserien laufen, Twitter nicht benutzen konnte, weil da Details über die Handlung verraten wurden", sagte Lamere der Tageszeitung "Los Angeles Times". Sie selbst schaue ihre Favoriten nicht im Fernsehen, sondern lieber zeitversetzt mit Hilfe von Internet-Diensten. Das macht aber deutlich weniger Spaß, wenn das Ende der Handlung bereits bekannt ist. Um die Spannung aufrecht zu erhalten, griff die 17-Jährige zum Rechner und bastelte sich eine Lösung.

Lameres Mini-Programm durchsucht Twitter-Nachrichten nach bestimmten Begriffen wie den Titeln von Serien oder Namen von wichtigen Figuren. Wird Twivo fündig, werden diese Tweets ausgeblendet.

Die Software brachte der Schülerin im vergangenen Monat einen Preis beim Programmierwettbewerb TVnext Hackathon in Boston ein. Dort war Lamere, die später für den Internetgiganten Google arbeiten möchte, die einzige Teilnehmerin unter lauter Männern. (afp)