"The Interview": So soll der Film nach Nordkorea kommen

Nach langem Hin und Her erobert Seth Rogens Komödie "The Interview" den Globus. In Nordkorea ist der Film aber nicht zu haben. Das will ein Aktivist ändern: Park Sang Hak beabsichtigt, DVDs und USB-Sticks mit dem Streifen in das Land zu bringen.

In Nordkorea ist der Erwerb von Seth Rogens (32, "Bad Neighbors") umstrittener Komödie "The Interview" nicht möglich. Das stört den übergelaufenen Aktivisten Park Sang Hak, wie unter anderem der Tech-Blog "Engadget" berichtet. Der Plan: 100.000 DVDs und USB-Sticks sollen mit Ballons nach Nordkorea geschafft werden.

Sein Vorhaben wolle Park Ende Januar in die Tat umsetzen, heißt es weiter. Bleibt abzuwarten, wie erfolgreich das Projekt sein wird, zumal dem Bericht zufolge nur wenige Nordkoreaner Computer und DVD-Player besitzen. In "The Interview" werden Rogen und sein Kollege James Franco (36) von der CIA dazu angeheuert, Nordkoreas Staatsoberhaupt Kim Jong-un zu ermorden.

Nach Terrordrohungen und dem Hacker-Angriff auf Sony Pictures wurde der Filmstart zunächst abgesagt. Später entschloss man sich dazu, den Film doch in ausgewählten Kinos zu zeigen und seit dem 24. Dezember ist die Komödie auch auf vielen Internetplattformen zum Kauf erhältlich. In den ersten vier Tagen spielte der Film alleine durch Downloads gut 15 Millionen Dollar ein, wie die Branchen-Website "The Hollywood Reporter" berichtete.