Google verkauft ab sofort elektronische Bücher auf Deutsch

Google koopertiert mit großen Verlagen und verkauft ab sofort elektronische Bücher auf Deutsch.
Google koopertiert mit großen Verlagen und verkauft ab sofort elektronische Bücher auf Deutsch.
Foto: dapd
Der Internetkonzern bietet auf seiner Online-Plattform ab sofort tausende Titel auf Deutsch an. Google kooperiere mit Verlagen wie Goldmann, Heye oder Klett Cotta, teilte der Konzern mit. Um die Bücher lesen zu können, brauchen User eine spezielle Mini-Anwendung.

Mountain View/Hamburg.. Der US-Internetkonzern Google verkauft künftig auch in Deutschland elektronische Bücher. Auf seiner Online-Plattform Google Play stünden ab sofort "tausende deutsche Titel" zur Auswahl, teilte Google am Donnerstag mit. Darunter seien zahlreiche Neuerscheinungen sowie Klassiker und Bestseller. Google kooperiere mit Verlagen wie Goldmann, Heyne, Bastei Lübbe, C.H. Beck, Hoffmann & Campe oder Klett Cotta. Für Angebote in anderen Sprachen arbeite der Konzern mit zahlreichen anderen Verlagshäusern weltweit zusammen.

Die E-Bücher könnten Verbraucher mit verschiedenen elektronischen Geräte nutzen, erklärte der Google-Manager für Strategische Partnerschaften, Santiago de la Mora, im Internet-Blog des Konzerns. Neben dem PC zu Hause oder auf Notebooks könnten die Bücher auf Flachcomputern und Smartphones gelesen werden - sowohl mit dem Google-Betriebssystem Android als auch mit Geräten vom Rivalen Apple.

Spezialle Mini-Anwendung nötig

Auf den Tablet-Rechnern und Multimediahandys sei zur Lektüre eine spezielle Mini-Anwendung nötig - die sogenannte Google Play Books App, teilte der Konzern mit. Nutzten Verbraucher verschiedene Geräte für ihre Google-Bücher, werde die Lektüre beim Wechsel immer genau dort fortgesetzt, wo zuvor auf einem anderen Gerät aufgehört worden sei.

Der Markt für elektronische Bücher ist in Deutschland noch vergleichsweise klein, in den USA hingegen deutlich größer. Mit seinem Angebot für E-Bücher tritt Google in direkte Konkurrenz zu Anbietern und gleichzeitigen Konkurrenten wie Apple und Amazon. (afp)

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