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Fristen vorm Fest - so kommt die Weihnachtspost pünktlich an

04.12.2012 | 17:06 Uhr
Weihnachtszeit ist Päckchenzeit: Alle Hände voll zu tun haben die Mitarbeiter im Paketzentrum in Dorsten.Foto: Jakob Studnar

Berlin.   In den Tagen vor Weihnachten explodieren die Geschäfte der Paketdienste in Deutschland, bis zu viermal so viele Sendungen wie üblich werden dann ausgeliefert. Was Sie beachten müssen, damit die Geschenke rechtzeitig zum Fest ankommen.

Wenn der Postmann ständig klingelt, steht Weihnachten vor der Tür. In den Tagen vor dem Fest liefern die Paketdienste in Deutschland bis zu viermal so viele Sendungen aus wie üblich. Tag für Tag werden Millionen Päckchen und Pakete verschickt, Tausende Aushilfen sind im Einsatz, um das hohe Paketaufkommen zu bewältigen. Allein die Post (DHL) rechnet mit rund sechs Millionen Sendungen am Tag.

Neben DHL buhlen auch Konkurrenten wie Hermes, DPD oder GLS um die Gunst der Kunden. Verbraucher, die sicher gehen wollen, dass ihre Geschenke pünktlich zum Fest eintreffen, sollten ihre Pakete frühzeitig abschicken. Jeder Dienst hat für Weihnachten eigene Fristen (siehe Tabelle unten). Besser ist es immer, die Sendungen ein paar Tage früher loszuschicken. Dann ist man auf der sicheren Seite.

2010 sorgte Schneefall für Verspätungen

In guter Erinnerung ist noch Weihnachten 2010. Eis und Schnee brachten katastrophale Straßenverhältnisse, viele Pakete konnten erst am ersten Weihnachtstag in Sonderschichten nachgeliefert werden.

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Welcher Paketdienst im Einzelfall der beste ist, lässt sich nicht pauschal sagen. Das günstigste Angebot hängt von der jeweiligen Sendung ab – von der Paketgröße, der gewünschten Versicherung und vom Gewicht. Zudem haben Tests der Stiftung Warentest und der Zeitschrift „Computerbild“ im vergangenen Jahr gezeigt, dass die Dienste unterschiedlich sorgsam mit der ihnen anvertrauten Versandware umgehen.

Widersprüchliche Testergebnisse

So kam die Stiftung bei einem Test von zehn Paketdiensten zu dem Ergebnis, dass empfindliche Pakete am besten bei UPS aufgehoben sind. Hier gingen die Boten besonders vorsichtig zu Werke. „Computerbild“ kürte unter den vier Platzhirschen DHL, Hermes, DPD und GLS ersteren zum Sieger. Das galt nicht nur für einen sorgsamen Umgang mit den Paketen, sondern auch mit Blick auf eine schnelle Lieferung. Bei der Stiftung Warentest wiederum schnitt Hermes unterm Strich am besten ab.

Man sieht: Für das jeweils beste Angebot müssen Verbraucher die Konditionen der Anbieter genau unter die Lupe nehmen. Hilfreich ist dabei zum Beispiel das Vergleichsportal www.posttip.de, hier kann man das günstigste Angebot mit einem Vergleichsrechner ermitteln. Als Daumenregel gilt: Bei kleinen Paketen sind Hermes und DPD in vielen Fällen besonders günstig. Hermes-Päckchen kann man bereits ab 3,65 Euro verschicken, dann muss das Paket allerdings zu einem Paketshop gebracht und am Bestimmungsort auch dort vom Empfänger abgeholt werden.

Sendungsverfolgung im Internet

Regulär mit normaler Lieferung bis an die Haustür kostet ein Hermes-Päckchen vier Euro, bei Ausdruck eines Online-Paketscheins im Internet 3,80 Euro. Beim Gewicht ist Hermes großzügig, die Obergrenze von 25 Kilo fällt bei kleineren Verpackungen praktisch nicht ins Gewicht. Genau beachten müssen Kunden allerdings die Maße, sonst wird es teurer. Die Paketshops sind hier erfahrungsgemäß in der Regel auch nicht bereit, bei ein paar Zentimetern zu viel ein Auge zuzudrücken.

Ein Paketbote im Weihnachtsgeschäft

 

Hermes bietet für Päckchen eine Sendungsverfolgung im Internet an, verspricht vier Zustellversuche und schließt sogar eine kleine Haftungssumme von 50 Euro mit ein. Legt man Wert auf eine höhere Haftung (500 Euro), kostet ein Hermes-Paket (Größe S) 4,30 Euro mit Online-Paketschein. Für 6,90 Euro holt ein Hermes-Bote das Paket ab. Dafür soll er sogar ein zweites Mal kommen, wenn beim ersten Abholtermin niemand zu Hause war, verspricht das Unternehmen (Details hier).

Auslandspäckchen sind deutlich teurer

Meist etwas teurer ist die gelbe Post. Der Marktführer DHL nimmt beispielsweise für ein Päckchen bis maximal zwei Kilogramm Gewicht 4,10 Euro in der Filiale, bei einer Online-Frankierung werden 3,90 Euro fällig. Nachteil: DHL-Päckchen sind nicht versichert. Wer eine Versicherung wünscht (Haftung bis 500 Euro) zahlt online 4,90 Euro, allerdings darf das kleinste und preiswerteste Paket bei DHL nicht mehr als zwei Kilo wiegen. Wird es schwerer und größer, werden zwischen 5,90 und 12,90 Euro pro Paket fällig. Vorteil: DHL versendet inzwischen alle Pakete ohne Aufpreis mit „Go Green“. Die beim Transport entstehenden CO2-Emissionen werden in zertifizierte Klimaschutzprojekte investiert. (Eine Preisübersicht von DHL findet sich hier.)

Wer Freunden und Verwandten im Ausland zu Weihnachten eine Freude machen will, muss die Pakete deutlich früher losschicken und tiefer in die Tasche greifen. Bei DHL kostet ein Päckchen ins Ausland mindestens 8,60 Euro, Pakete fangen bei 15 Euro an. Hermes nimmt für ein Päckchen in die Europäische Union 9,90 Euro, Pakete fangen bei 13,90 Euro an. Ein Päckchen in die USA kostet bei DHL mindestens 14,90 Euro, ein Paket mindestens 34 Euro. Tipp: Wer Kindern oder Geschwistern in den Vereinigten Staaten zum Fest eine Freude machen will, ordert besser online bei einem US-Versandhändler und lässt das Paket günstig innerhalb den USA verschicken.

Die Fristen der Zusteller

 InlandEuropanur EU und SchweizWelt
DHL22. Dezember10. Dezember17. Dezember3. Dezember
Hermes21. Dezember14. Dezember--
GLS19. Dezember14. Dezember--
DPD19. Dezember11.-18. Dezember--
UPS19. Dezember15. Dezember-15. Dezember

 

Peter Hahne

Kommentare
19.02.2013
15:01
Fristen vorm Fest - so kommt die Weihnachtspost pünktlich an
von nussknacker | #3

Wir haben nun den 19. Februar 2013

Was soll noch dieser Bericht aktuell im Zugriff???????

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2012-12-04 17:06
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