Zwangsarbeit-Ausstellung
27.09.2010 | 11:28 Uhr 2010-09-27T11:28+0200"Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg" - Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin.
Über 20 Millionen Erwachsene und Kinder aus fast ganz Europa wurden als „Fremdarbeiter“, Kriegsgefangene oder KZ-Häftlinge in das nationalsozialistische Deutschland verschleppt oder in den von der Wehrmacht besetzten Gebieten zur Zwangsarbeit eingesetzt. Unter anderem gab es in der Rüstungsindustrie, im Bau, in der Landwirtschaft und in Privathaushalten Zwangsarbeiter.
„Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“
Wo: Jüdisches Museum Berlin, Lindenstraße 9-14 10969 Berlin
Wann: 28. September 2010 bis 30. Januar 2011, täglich 10-20 Uhr, montags 10-22 Uhr
Eintritt: 4 Euro, ermäßigt 2 Euro
Die Ausstellung „Zwangsarbeit. Die Deutschen, die Zwangsarbeiter und der Krieg“ zeigt die Geschichte und die Folgen der Zwangsarbeit im Nationalsozialismus. Dazu wurden Zeitzeugenberichte, Fotos, Textdokumente, Gegenstände und Fallgeschichten zusammengestellt. Um die Geschichte der Zwangsarbeit in den Blick der Öffentlichkeit zu rücken, ist die Ausstellung nicht nur im Museum, sondern auch auf Postkarten und Plakaten in Kneipen und öffentlichen Verkehrmitteln zu sehen.
Die erste Station der geplanten internationalen Ausstellungstournee ist das Jüdische Museum Berlin. Andere europäische Hauptstädte und Orte in Nordamerika sollen folgen.