Das aktuelle Wetter NRW 3°C
Kunstraub

Verdächtiger wollte nach Kunstraub in Rotterdam Meisterwerke verbrennen

25.01.2013 | 16:17 Uhr
Verdächtiger wollte nach Kunstraub in Rotterdam Meisterwerke verbrennen
An dieser Stelle hing ein Gemälde von Henri Matisse, das bei dem Kunstraub in Rotterdam am 16.10.12 gestohlen wurde.Foto: AFP

Bukarest.   Ein Mann, der verdächtigt wird, am Kunstraub aus der Rotterdamer Kunsthalle beteiligt gewesen zu sein, wollte offenbar Gemälde verbrennen. Das sagte ein Staatsanwalt in Rumänien, wo die Verdächtigen in Haft sind. Im Oktober 2012 waren in Rotterdam Meisterwerke von Picasso, Matisse, Gaugin und Monet im Wert von 50 bis 100 Millionen Euro gestohlen worden.

Einer der Männer, der am spektakulären Bilderraub aus der Rotterdamer Kunsthalle beteiligt gewesen sein soll, wollte die wertvollen Gemälde anscheinend verbrennen. Dies sagte die Staatsanwaltschaft am Freitag im rumänischen Bukarest vor Gericht, wie die rumänische Nachrichtenagentur Mediafax berichtete. Die Meisterwerke im Wert von 50 bis 100 Millionen Euro - darunter Bilder von Pablo Picasso, Henri Matisse, Paul Gauguin und Claude Monet - waren in der Nacht vom 15. zum 16. Oktober 2012 aus dem Rotterdamer Museum gestohlen worden. Am Montag waren in Bukarest drei Tatverdächtige verhaftet worden.

Ob die Bilder nun in Sicherheit seien, wollte die Staatsanwaltschaft am Freitag nicht sagen. Vor Gericht hatte der Staatsanwalt gesagt, einer der Tatverdächtigen habe gemerkt, dass die Gemälde nicht zu verkaufen seien. Deswegen habe er einem Komplizen am Telefon gesagt: „Wir sollten sie (die Bilder) lieber verbrennen.“ Die Ermittler hätten dieses Gespräch abgehört.

Lesen Sie auch:
Diebe klauen Meisterwerke Rotterdamer Kunsthalle

Sieben sehr wertvolle Bilder bekannter Maler wurden aus dem niederländischen Museum gestohlen. Darunter sind Bilder von Pablo Picasso, Henri Matisse, Claude Monet oder Paul Gauguin. Experten vermuten, dass es sich um einen Auftragsraub handelt.

Bei den gestohlenen Werken handelt es sich um „Tête d’Arlequin“ (1971) von Pablo Picasso, „La Liseuse en Blanc et Jaune“ (1919) von Henri Matisse, „Waterloo Bridge, London“ (1901) und „Charing Cross Bridge, London“ (1901) von Claude Monet, „Femme devant une fenêtre ouverte, dite la Fiancée“ (1888) von Paul Gauguin, „Autoportrait“ (zirka 1889-1891) von Meyer de Haan sowie „Woman with Eyes Closed“ (2002) von Lucian Freud. (dpa)


Kommentare
25.01.2013
22:05
Verdächtiger wollte nach Kunstraub in Rotterdam Meisterwerke verbrennen
von Faehrtensucher | #1

Ach so, sie waren nicht zu verkaufen. Ich dachte schon, so spontan, noch so ein abgewiesener Hobbykünstler, der sich auf diese Art rächen will.
Wobei verbrannte Bilder noch eher zu verkraften wären, als millionfacher Tod in einem entfesselten Weltkrieg.......
Gruß

Aus dem Ressort
Außergewöhnlicher Modedesigner - Yves Saint Laurent kinoreif
Film
Dem schillernden Modezaren widmet sich eine filmische Biografie. Ihre eigentliche Stärke hat sie in einem sensationellen Hauptdarsteller: Pierre Niney ist ein derart lebensecht wirkender Yves Saint Laurent, dass man sich gelegentlich in einer Dokumentation wähnt.
Vor 125 Jahren wurde Charlie Chaplin geboren
Kino
Vor 125 Jahren wurde Charlie Chaplin geboren, der erste Weltstar des Kinos. Das Werk des Schauspielers und Regisseurs wird noch heute gefeiert, als Person war er nie unumstritten.
"ChinaArt.Ruhr" – Revier erwartet 2015 Schau der Superlative
Kunst-Projekt
Es wird eine aufsehenerregende Ausstellung mit gleich sieben starken Schauplätzen an der Ruhr. Für „ChinaArt.Ruhr“ schließen sich Museen von Duisburg bis Hagen zusammen. Das ehrgeizige Projekt zeigt die aktuelle Kunst Chinas und soll auch den Austausch der Kulturen fördern.
"Raus aus der Enge" - Armin Mueller-Stahl erzählt sein Leben
Biografie
Noch heute halten ihn die Leute gelegentlich für Thomas Mann. Mit dem Fernseh-Dreiteiler "Die Manns" hat Schauspieler Armin Mueller-Stahl Filmgeschichte geschrieben. In seinem neuen Buch "Raus aus der Enge" erzählt der auch in Hollywood anerkannte 83-Jährige jetzt sein deutsch-deutsches Leben.
Jens-Daniel Herzog bleibt Opernintendant in Dortmund
Oper
Seit 2011 hat Jens-Daniel Herzog als Intendant die künstlerische Leitung am Opernhaus Dortmund. Jetzt ist sein Vertrag vom Rat der Stadt bis 2021 verlängert worden. Herzog habe das Haus mit seinen Inszenierungen wieder auf Erfolgskurs gebracht, lautete die Begründung für den Schritt.
Umfrage
Der Feuerwehrverband beklagt, dass beim Notruf zunehmend Banalitäten gemeldet werden. Wo fängt für Sie ein Notruf-Missbrauch an?
 
Fotos und Videos
Das Dschungelbuch in neuem Glanz
Bildgalerie
Walt Disney Klassiker
Henning Baum, der letzte Bulle
Bildgalerie
Schauspieler
Heiße Tänze bei Let's Dance
Bildgalerie
RTL-Tanzshow