"Triennale der Photographie" ist in Hamburg gestartet

Justus Duhnkrack, Koordinator der Ausstellung "#snapshot" im Rahmen der Triennale der Photograpie, betrachtet am die Arbeit "24HRS in Photos" von Erik Kessels im Oberhafenquartier.
Justus Duhnkrack, Koordinator der Ausstellung "#snapshot" im Rahmen der Triennale der Photograpie, betrachtet am die Arbeit "24HRS in Photos" von Erik Kessels im Oberhafenquartier.
Foto: dpa
Was wir bereits wissen
Zehn Tage lang hat Hamburg die Fotografie im Fokus. Um künstlerische Fotografien geht es dabei ebenso wie um alltägliche Selfies und Katzenbilder.

Hamburg.. Das internationale Festival Triennale der Photographie Hamburg beleuchtet seit Donnerstag in zahlreichen Ausstellungen und Veranstaltungen die Zukunft der Fotografie. Unter dem Motto "The Day Will Come" steht das Programm des zum sechsten Mal stattfindenden Festivals. Fotoexperten und -interessierte werden dazu erwartet. In Ausstellungshäusern, Museen und Galerien gibt es bis zum 28. Juni neben großen Schauen auch Vorträge, Filme, Projektionen und Workshops.

Landschaftspark An 59 Orten in der Hansestadt geht das Festival über die Bühne. In acht Museen widmen sich Ausstellungen dem Thema. Die Deichtorhallen etwa zeigen im Haus der Photographie Werkgruppen des in New York arbeitenden Fotografen Phillip Toledano sowie 60 historische und zeitgenössische Porträts aus der Sammlung F.C. Gundlach. Um historische und gegenwärtige Gebrauchsweisen der Fotografie geht es im Museum für Kunst und Gewerbe.

Das Motto "The Day Will Come" soll dazu anregen, über die Zukunft der Fotografie nachzudenken. "Die Inflation der Handy-Fotografie, die Allgegenwart des Internets, die Abrufbarkeit von gefundenen Bildern und die Fortschritte in der digitalen Bildherstellung - sie alle haben eine Revolution in der alltäglichen Fotografie hervorgerufen", erklärten die Veranstalter.

1999 Premiere gefeiert

Die Triennale sei das wohl wichtigste deutsche Fotofestival und eine "Inspiration für alle, die mit der Fotografie leben und arbeiten", erklärte Kultursenatorin Barbara Kisseler (parteilos) vor der offiziellen Eröffnung am Donnerstagabend. "Das Medium der Fotografie ist das Medium, dessen Entwicklung in den letzten Jahrzehnten am dynamischsten verlaufen ist", sagte sie. Zudem präge es stärker als jedes andere unser alltägliches Leben.

Die Triennalen der Photographie Hamburg wurden Ende der 90er Jahre von dem Sammler und Fotografen F.C. Gundlach und dem Arbeitskreis Photographie initiiert. Die erste Triennale fand 1999 statt. (dpa)