Sebastião Salgados "Genesis" - Foto-Ausstellung in Berlin

Salgado kam als Quereinsteiger zur Fotografie. Acht Jahre lang reiste er für sein "Genesis"-Projekt um die Welt.
Salgado kam als Quereinsteiger zur Fotografie. Acht Jahre lang reiste er für sein "Genesis"-Projekt um die Welt.
Foto: imago
Was wir bereits wissen
Für sein "Genesis"-Projekt reiste Foto-Ikone Sebastião Salgado bis in die letzten Winkel der Welt. Die Galerie C/O Berlin zeigt nun die Fotografien.

Berlin.. Mit seinen Fotos unberührter Landschaften, von Meeren, Gebirgen, Flüssen und Canyons hat Starfotograf Sebastião Salgado die fragile Schönheit der Erde porträtiert. Das Foto-Ausstellungshaus C/O Berlin zeigt von diesem Samstag an (bis 16. August) Salgados "Genesis"-Projekt, für das der Brasilianer bis in die letzten Winkel der Welt reiste. Über einen Zeitraum von acht Jahren unternahm Salgado 32 Reisen in kleinen Flugzeugen, zu Fuß, im Schiff oder Kanu.

Fotokunst Ob auf den Galapagos-Inseln oder auf der Antarktis, in Madagaskar oder auf Papua-Neuguinea - Salgado zeichnet mit seiner Kamera ein berührendes Bild von der Schöpfungskraft der Natur nach. Insgesamt werden im Galerie-Sitz im Amerika-Haus am Bahnhof Zoo 245 Fotografien gezeigt.

Der 1944 in Brasilien geborene Salgado kam als Quereinsteiger zur Fotografie, nachdem er seine Arbeit als Volkswirt aufgab. Er dokumentierte das Ende des Industriezeitalters und die globale Migration. Salgado, der mit zahlreichen Preisen geehrt wurde, lebt in Paris. Mit der Kino-Dokumentation "Das Salz der Erde" über Salgado wurde Regisseur Wim Wenders zuletzt für einen Oscar nominiert. (dpa)