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Recklinghausen und Herne stemmen gemeinsame 2010-Projekte

11.08.2009 | 10:43 Uhr

Recklinghausen. Das Umspannwerk setzt die Kulturhaupstadt unter Strom. Recklinghausen aber ist an noch weiteren 2010-Projekten beteiligt, die die Menschen an Emscherufer und Kanalwasser locken werden.

Das gibt es zum Beispiel den Stadthafen gleich am Fuße des Museums. Hier werden sich im Sommer Studenten der Kunstakademie Münster zu einem „Basiscamp” treffen und Kunst vor Ort und mit der Region gestalten. Geleitet wird das Camp von den Kunstprofessoren Maik und Dirk Löbbert.

Und da gibt es die Emscherinsel, die Fluss und Rhein-Herne-Kanal trennt und die eigentlich schon zur Stadt Herne gehört. Deren Kulturdezernentin Gudrun Thierhoff betonte gestern in Recklinghausen: „Eine jahrelange Konkurrenz zwischen beiden Städten endet jetzt mit den gemeinsamen Kulturprojekten.” Man habe zusammen ein künstlerisches Leitsystem entwickelt. Die Aktion „KunstKanal”, an der zehn Städte beteiligt sind, wird Ende März 2010 im Recklinghäuser Stadthafen eröffnet.

Auf der Emscherinsel zwischen Recklinghausen und Herne wird die Frankfurter Künstlerin Silke Wagner den Faulturm der ehemaligen Kläranlage mit einem monumentalen „Glückauf”-Mosaik überziehen. Das Bild wird die Geschichte des Reviers dokumentieren. Im Faulturm selbst soll der Film „Schlagende Wetter” des Münchener Duos Marc Weis und Martin de Mattia laufen. eli

Elisabeth Höving

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