Pleitgen: „Ein neues Großprojekt nach Ruhr.2010“
18.05.2010 | 21:10 Uhr 2010-05-18T21:10:00+0200
Essen.Die Kulturhauptstadt hat alle Erwartungen der Organisatoren übertroffen. Ruhr.2010-Geschäftsführer Fritz Pleitgen appeliert bereits jetzt an alle Verantwortlichen, ein neues Großprojekt für das Revier zu suchen.
Schon nach vier Monaten hatte die Kulturhauptstadt mit 2,5 Millionen Besuchern ihre vorsichtig kalkulierte Jahreserwartung erfüllt. Ruhr.2010-Chef Fritz Pleitgen ist so überrascht wie erleichtert, dass der Funke der Kulturhauptstadt tatsächlich übersprang: „Das ging schon mit der Eröffnungsfeier los, die Leute haben sich tatsächlich auf die Socken gemacht nach Katernberg, um auf Zollverein zu feiern“ – trotz Schnee und Eis, oder gerade deswegen: Der Mythos „Die lassen sich nie unterkriegen“, sagt Pleitgen, sei durch die Eröffnungsfeier noch einmal gestärkt worden: „Die Menschen im Revier haben die Kulturhauptstadt zu ihrer Sache gemacht!“ Sie sähen sich nun endlich als Bewohner einer Kulturmetropole, so der ehemalige WDR-Intendant. Kultur sei auch hier kein Luxusgut mehr, sondern ein Standortfaktor: „Aber jetzt kommt es darauf an, das alte Revier auf dem Weg zur neuen Region weiter voranzubringen“ – als solche stehe man ja längst in einem globalen Wettbewerb.
Pleitgen appelliert an alle Verantwortlichen, sich schon jetzt intensiv Gedanken darüber zu machen, wie es nach der Kulturhauptstadt weitergehen soll: „Das Revier braucht ein neues Großprojekt, in dem wir die Erfahrungen, die wir jetzt beim Organisieren der Kulturhauptstadt gesammelt haben, weiter nutzen können – mit einem weiten, aber absehbaren Zeithorizont, etwa bis 2020.“
Erfolg der Gesellschafter
Olympia im Revier vielleicht? Dass es damit wohl kaum etwas werden wird, ist auch dem Ruhr.2010-Chef klar. „Es muss auch nicht unbedingt ein rein kulturelles Projekt sein, aber die Erfahrungen von Ruhr.2010 könnten gut einfließen.“ Der Erfolg der Kulturhauptstadt, so Pleitgen, beruhe darauf, dass in diesem Projekt die „starken Gesellschafter“ Land NRW, Regionalverband Ruhr und Initiativkreis Ruhr zusammenarbeiteten.
Ob die Ruhr.2010-Chefs da nicht auch eine Weiterbeschäftigung für sich selbst suchen? Nein, sagt Fritz Pleitgen, sein Mit-Geschäftsführer Oliver Scheytt plane längst an seiner akademischen Laufbahn – „und ich bin froh, wenn ich nach diesem Jahr endlich Ruhe habe.“
09:53
Wie heissen die noch Ego- oder Germannen ?
Wir haben sie nun die polarisierte Gesellschaft, die Brillen dazu gibts auf der I F A .
09:53
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00:47
Die beiden Helden wollen jetzt schon die Sockel ihrer Denkmäler fundamentieren. Die große? Sause ist dann bald vorbei, Geld verbraten und die Ideen im Wolkenkuckucksheim angekommen. Geld gibts dann ohnehin keins mehr und woraus besteht dann Kultur? Aus Luftschlössern und die Erinnerung an gelbe Luftballons?
2010, das Jahr der Geldverbrennung und der heißen Spöksken.
20:12
Autofreie Innenstädte!
19:47
Mann, muß der unterirdische Erwartungen gehabt haben.
17:44
Vielleicht hat man mit 150000 Besuchern
2,5 Mio. minus erzielt.Das wäre sicher für
viele ein Erfolg.
17:43
@ Dr.Dr. ,
VfL-Bochum zur Deutschen Meisterschaft führen
Das geht nicht Magath haben wir der Rest wird sofort Unterschrieben...
17:43
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17:16
#10 von Dr.Dr. , am 19.05.2010 um 16:29
deine ideen in ehren. immer die alte leier ,alles richtig
aber nur auf diese schiene ? kindergeburten gehen in deutschland zurück. kinder werden auch mal groß
freibäder schließen ,fussballstadien werden zu ruinen
umgebaut(RWE) ich möchte heute meine nbedürfnissen nachkommen habe ich auch ein anrecht darauf
mit 60 jahre Herr Dr. Dr.
16:29
Ich hätte da einige Ideen für nachfolgende Großprojekte:
- Verdopplung der Kindergartenplätze
- Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs mit genereller 10-Minuten-Taktung
- Start des MetroExpress
- Halbierung der Arbeitslosenzahlen
- Verdopplung des Lehrpersonals an Ruhruniversitäten
- VfL-Bochum zur Deutschen Meisterschaft führen
;-)