Plakate aus Kölner Stadtarchiv lagern im Museum Folkwang
15.04.2009 | 20:56 Uhr 2009-04-15T20:56:00+0200
Essen. Das Museum Folkwang greift dem Kölner Stadtarchiv unter die Arme: 10.000 Plakate, die aus den Trümmern geborgen wurden, werden in Essen eingelagert. Für einige Exponate kommt wahrscheinlich jede Hilfe zu spät.
Der Anblick schmerzt die Archivare: Eingeschweißt in Plastik rollen die Kunstwerke - oder das was davon übrig ist - auf 15 Paletten an. In den Räumen des Plakatmuseums im Folkwang finden sie eine vorübergehende Heimat.
René Grohnert, Leiter des Deutschen Plakat Museums: "Wir haben den Kollegen in Köln sofort nach dem Unglück unsere Hilfe angeboten. Die Plakate werden in unseren Depoträumen, die den klimatischen und sicherheitstechnischen Anforderungen entsprechen, Platz finden."
Plakate aus den Weltkriegen
Alle Plakate wurden noch in Köln gereinigt, getrocknet, grob vorsortiert und verpackt. Einige Plakate sind unversehrt, andere nur noch als Fragmente zu erkennen. Ebenfalls aufgenommen wurden großformatige Fotografien und Baupläne. Unter den geborgenen Werken sind unter anderem Plakate aus dem Ersten und Zweiten Weltkrieg, Plakate zu Regional- und Landtagswahlen sowie zu kulturellen Veranstaltungen im Kölner Raum bis in die 1990er-Jahre.
Das Historische Archiv in Köln war mit rund 30 Kilometer Regalen eines der größten kommunalen Archive Deutschlands. Dort wurden Originaldokumente aus über tausend Jahren Kölner und rheinischer Geschichte verwahrt, darunter rund 65 000 Urkunden, über 100 000 Karten und Pläne, etwa 50 000 Plakate, etwa eine halbe Million Fotos zu Kölner Ereignissen sowie Nachlässe bedeutender Persönlichkeiten.
Nach dem Einsturz am 3. März konnten die Helfer bislang mehr Archivalien aus dem Schuttberg retten, als zunächst angenommen. Insgesamt wurden bis heute rund elf Regalkilometer Archivgut geborgen. Dabei ist der Erhaltungszustand der Dokumente sehr unterschiedlich. Bis die Arbeiten in Köln abgeschlossen sind, stehen die restauratorische Erstversorgung und sachgemäße Lagerung der Archivalien in Essen im Vordergrund. Wann mit der umfangreichen Restaurierung der eingelagerten Plakate begonnen werden kann, sei völlig unklar, sagte Hendrik v. Boxberg, Pressereferent des Folkwang.

03:06
wie hoch ist denn die Entschädigung für die Angehörigen der Toten?
21:40
#1
Woher wissen Sie, daß niemand nach den Gegenständen der betroffenen Menschen sucht?
18:04
Was machen die Medien für einen Aufstand wegen der Teil? verlorene gegangenen Biographien beim Unglück des Eingestürtzten Museum. KEIN MENSCH fragt oder sucht wohl nach verlorene EIGENTUMGEGENSTÄNDE und Unterlagen der betroffenen Bewohnern aus den benachbarten Häusern.Sien sind GESCHÄDIGTEN und BETROFFENEN MITBÜRGER.Diese Menschen sind wie so oft die TOTAL BENACHTEILIGTE MENSCHEN.DA SOLLTE SICH NOCH VIEL VIEL MEHR DRUM GESORGT UND GEKÜMMERT werden.Ist ist zwar schade um verlorene oder Zestörte Dokumentationen,das kann wieder erbracht werden zum großteil,ist aber im Verhältnis zu dem verlorenem der betroffenen Anwohner jedoch unerheblich.Der Verlust der Anwohner und der verstorbenen Menschen ist das aller TRAGISCHTE UNGLÜCK.Da muß voll und ganz jeglicher Schaden ohne besonderen Nachweis ERSETZT werden.Dazu gehören gerade hier verlorene Dokumentationen dieser GESCHÄDIGTEN MENSCHEN.Da war bis heute nichst zu erfahren.