Philharmonie Essen weiter auf Top-Niveau

Essen..  Jonas Kaufmann, Diana Damrau, Spitzenorchester aus London, Paris und Boston: Die nächste Spielzeit der Essener Philharmonie hält das Haus in der ersten Liga. Intendant Mulders setzt aufs bewährte Rezept, dass große Namen und starke Werke der Freund guter Auslastung sind (in dieser Saison wird sie etwa 82 Prozent betragen). Andererseits spiegelt sich die Lust am Neuen im Festival „NOW!“, im Jazz und dem verstärkten Engagement, Klassik auch in sozial benachteiligte Stadtviertel zu bringen.

Kaufmann, der Deutschen schön­ste Tenorstimme, bringt mit „Nessun Dorma“ einen reinen Puccini-Abend nach Essen (6.4.). Auch Edita Gruberova will es nochmal wissen (18.3.), Max Raabe und Ute Lemper stehen fürs kunstvoll Leichte. Eine Operngala mit Diana Damrau als „Donizettis „Lucia“ (29.5.) verspricht Glanz und Größe. Neuer Residenzkünstler wird Philippe Herreweghe. Längst hat der Experte für Alte Musik sein Terrain erweitert. In Essen wird er diese Bandbreite von Bach über Beethoven bis Bruckner dokumentieren. Karten für alle Konzerte gibt es erst ab 30. Mai. Das Programmheft (274 S.) liegt aus.

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