OB Sauerland - der Ruf nach dem Sündenbock
03.08.2010 | 18:58 Uhr 2010-08-03T18:58:00+0200
Essen.Die Debatte um Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland erinnert an den Ruf nach dem Sündenbock. Das Tier muss immer dann herhalten, wenn Menschen einen Schuldigen suchen. Eine Betrachtung zwischen Bibel und Justiz.
Wenn sich Katastrophen ereigneten, wenn Epidemien ausbrachen, in Krisenzeiten wurde – quer durch die Jahrhunderte – ein Tier plötzlich beliebt: der Sündenbock. Er muss herhalten, wenn Menschen einen Schuldigen suchen, einen, an dem sie das ganze Unglück festmachen können. Die Debatte um Duisburgs Oberbürgermeister Adolf Sauerland erinnert an den Ruf nach dem Sündenbock. Nicht ganz zu Unrecht, findet Hans-Peter Großhans, Professor für Systematische Theologie an der Universität Münster. Obwohl die ursprünglich religiöse Bedeutung des Bildes viel tiefer gehe.
Der Begriff stammt aus der Bibel, dem dritten Buch Mose. Darin werde ein Ritual für die Entsühnung des ganzen Volkes Israel am Versöhnungstag Jom Kippur beschrieben, erklärt Großhans, der auch Mitglied des Forscherverbunds „Politik und Religion” an der Universität Münster ist. Der Hohe Priester nimmt zwei Ziegenböcke. Einen opfert er. Dem anderen, der durch das Los bestimmt wird, überträgt er alle Vergehen oder Sünden, des ganzen Volkes Israel. Dazu legt er ihm die Hand auf den Kopf. Anschließend schickt er den Ziegenbock mit all den Sünden in die Wüste.
„Es müsste doch eine große Scham ausbrechen“
„Es ist nicht die konkrete Aufarbeitung der Vergehen”, erklärt der Theologe. Also nicht die juristische Aufarbeitung, die kenne das Judentum zusätzlich. „Aber im alten Volk Israels war ein Bewusstsein dafür da, dass Schuld nicht mit strafrechtlichen Maßnahmen allein abgegolten ist.” Wohlgemerkt: Nicht das Tier ist schuldig, sondern die Gesellschaft fühlt sich hier schuldig.
Für Duisburg, räumt der Theologe ein, treffe diese religiöse Bedeutung nicht ganz zu – zuerst müsse es die juristische Aufarbeitung geben. Dennoch sieht der Theologe durchaus Parallelen. „Auch wenn dem einen oder anderen Amtsleiter in Duisburg juristisch keine Schuld nachzuweisen ist, wenn er im Verfahren zuvor alles ,richtig’ gemacht hat, muss er doch sehen: Es war nicht gut.” 21 Menschen haben ihr Leben verloren. „Es müsste doch eine große Scham ausbrechen. Wieso sagt keiner: Ich war der Verantwortung nicht gewachsen, ich lasse mich ein oder zwei Stufen in der Verwaltungshierarchie degradieren. Alle Beteiligten sollten sich schämen.” Als öffentliches Zeichen dafür könnte sich der Forscher ähnlich wie den Trauer-Gottesdienst auch einen „Entsühnungs-Gottesdienst” in der Stadt vorstellen.
Umgangssprachlich habe der Sündenbock jedoch eine andere Bedeutung. „Da wird ein Ersatz-Schuldiger gesucht, wenn kein richtig Verantwortlicher zu greifen ist.” Der Ruf nach dem Rücktritt von Adolf Sauerland erfülle auch diese Funktion. „Man möchte schnell jemanden bestrafen.” Daraus spreche auch das Bedürfnis, die Justiz selbst in die Hand zu nehmen.
Spirale der Gewalt
Artikel, Fotos, Videos und ausgewählte Beiträge zur Loveparade in Duisburg und den Folgen – etwa zur Abwahl von Adolf Sauerland als OB und dem politischen Neuanfang in Duisburg – finden Sie auf unseren fünf Spezialseiten.
Für Großhans keine Alternative. „Als Bürger ist mir das zu einfach. Damit wäre überhaupt nichts gelöst. Und als evangelischer Theologe muss ich sagen: Es ist nicht richtig. 21 Menschen sind gestorben. Das kann nicht auf diese Weise bewältigt werden.” Verstehen könne er aber den Ruf nach dem Sündenbock, nach dem Rücktritt Sauerlands. „Das ist ein gesellschaftlicher Vorgang. Als Bürger steht man hilflos da, man kann niemanden greifen, der sich verantwortlich fühlt. Das ist doch entsetzlich unbefriedigend.” Für Großhans ist Duisburg daher auch ein Testfall für die dritte Gewalt im Staat, die Rechtsprechung. „Sie ist schließlich in modernen Staaten dafür da, genau dieses Problem zu lösen.” Im Ruf nach dem Rücktritt schwinge allerdings schon die Skepsis der Menschen gegenüber der Justiz mit.
Und wenn es ihr nicht gelingt, angemessen auf ihr Empfinden zu reagieren? „Neuere Theorien über den Sündenbock greifen genau die Frage auf, was wird – wenn wie in Duisburg – niemand Verantwortung übernimmt. Normalerweise führt dies zu diversen Formen von gesellschaftlicher Aggressivität.” Beenden könne diese Spirale der Gewalt nur einer: Jemand, der zum Sündenbock gemacht wird.
Den Zwischenbericht der Stadt Duisburg zur Loveparade lesen Sie hier.
17:31
@ 24 von Markus Merkel , am 05.08.2010 um 12:53 zum Thema Autobahn
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Wie, wäre man etwa doch nich tungehindert von der Autobahnseite auf`s Gelände gekommen?
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Ich hab den Teil nicht real sehen können, aber auf einem Bild aus dem Netz sah ich deutliche Reifenspuren und es schien mir, als ob das Gelände vom Autobahnfahrstreifen her bis zu dem Bauzaun zumindest im grösseren Bereich ebenerdig zugänglich sei.
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17:21
#22 von Markus Merkel , am 05.08.2010 um 12:50
Der Haupteingang
Manchmal führt auch der direkte Weg (rot) ans Ziel. Wer von Hauptbahnhof zum Veranstaltungsgelände gehen will, wird den direkten Weg über ein Parkplatzareal und einen Verkehrskreisel nehmen und gelangt nach rund 500 Meter Fußweg zum Haupteingang des ehemaligen Güterbahnhofs
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Guter Ansatz, die Frage habe ich mir nämlich auch gestellt, als ich 3 Tage später vom Hauptbahnhof zur Unglücksstelle gelaufen bin.
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Zum einen ist das Vorfeld vor dem Tor (Zaun) breit ausgelegt zum anderen sind etliche zig Meter zurückzulegen bis man in Blickrichtung das grosse Gebäude da sieht. Also rundum genügend Fläche um für alle Eventualitäten gerüstet zu sein.
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Den Tunnelbereich hätte man so zu beiden Richtungen als Ausgang benutzen können.
12:54
Sicherheit contra Kosten
Letztlich scheiterte ein sicheres Wegekonzept jedoch am Geld. Der Veranstalter wollte mit minimalem Aufwand maximale Werbeeffekte realisieren und die Stadt wollte ihm keine Auflagen machen, um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten. Zwei oder drei Ein- und Ausgänge wären mit 1.000 Ordnern wahrscheinlich nicht realisierbar gewesen und die zusätzlichen Kosten für den Aufbau dieser Ein- und Ausgänge scheute der Betreiber offenbar. Hier liegt jedoch die zentrale Verantwortung der Stadt Duisburg. Wäre die Loveparade ausgefallen, wenn Rainer Schaller ein verantwortungsvolles Wegekonzept zu höheren Kosten hätte umsetzen müssen? Wenn dies der Fall ist, hätte man die Loveparade absagen müssen. Man hat jedoch das ungenügende Sicherheits- und Wegekonzept nicht nur – gegen den massiven Widerstand unzähliger Experten – genehmigt, sondern sogar mitentworfen. Die Stadtverwaltung der Stadt Duisburg hat massive Schuld am Tod von 21 Menschen. Adolf Sauerland ist Täter und kein Opfer.
Quelle: http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3788/alle-wege-fuhrten-zur-loveparade
12:53
Die Autobahn
Eine optimale Besucherführung hätte vor allem über die gesperrte A59 (grün) realisiert werden können. Die Autobahn ist ohne große Probleme vom Hauptbahnhof aus zu erreichen und führt direkt am Veranstaltungsgelände vorbei. Auf insgesamt 400 Meter Breite hätte man Ein- und Ausgänge betreiben können – man hätte die Absperrung allerdings auch ganz weglassen können und die Autobahn mit Bühnen und Gastroständen ins Veranstaltungskonzept integrieren können. Dafür wären allerdings Arbeiten an der Böschung nötig gewesen, sowie der Aufbau einiger Rampen. Das war den Verantwortlichen jedoch zu teuer, wie die ablehnende Reaktion auf das alternative Sicherheitskonzept von Feuerwehr und Polizei belegt, das die Autobahn als zentralen Zu- und Abgang vorsah.
Je nachdem, mit wievielen Besuchern Stadt und Veranstalter rechneten, war eine Einbeziehung der Autobahn in das Wegekonzept jedoch alternativlos. Der gewählte Zu- und Abgang über Tunnel und Rampe war selbst für Besucherzahlen weit unterhalb der zugelassenen 250.000 vollkommen ungeeignet, ein Zu- und Abgang über den direkten Weg (rot) hätte ebenfalls bei Besucherzahlen rund um 400.000 seine Maximalauslastung erreicht, während größere Zahlen nur über die Autobahn sicher zum Gelände hätten geführt werden können. Eine Kombination aus allen drei Wegvarianten hätte locker ausgereicht, um die Gefahr von kritischen Menschenansammlungen zu verhindern. Der Eingang über die Rampe hätte sich beispielsweise als zusätzlicher An- und Abreiseweg für Besucher angeboten, die mit dem Auto anreisten, zumal die weiträumigen Parkplätze des MSV-Stadions sich unterhalb des Eingangs an der Rampe befinden.
Quelle: http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3788/alle-wege-fuhrten-zur-loveparade
12:52
Hindernis VIP-Bereich,
Schaut man sich die Lagepläne an, so entdeckt man jedoch einen ganz anderen Grund, warum der direkte Weg nicht als öffentlich zugänglicher Zugang verwendet wurde. Am oberen Ende des Veranstaltungsgeländes platzierte der Veranstalter nämlich den VIP- und den Pressebereich. Für die Besucher erster Klasse war dies natürlich besonders komfortabel. Sie konnten mit der Bahn anreisen und erreichten bereits nach wenigen Metern – ungestört vom drängelnden Pöbel – das Veranstaltungsgelände. Wer mit der eigenen Limousine anreisen wollte, konnte sogar auf dem Gelände bewacht parken. Im VIP-Bereich wurden den B-Promis dann kostenlose Burger und alkoholische Getränke der Sponsoren offeriert. Man feierte dort bis in die Nacht, obgleich das Argument, man müsse die Party weiterführen, um weitere Tote zu verhindern, hier an Absurdität kaum zu überbieten war. Außer Boxweltmeister Klitschko, der als McFit-Werbemaskottchen zwangsverpflichtet wurde, ließ sich allerdings kein echter Promi bei der Loveparade blicken.
Fast scheint es so, als sei den Planern bei Stadt und Veranstalter der Komfort der VIPs beim Entwurf des Sicherheits- und Wegekonzepts wichtiger gewesen, als die Sicherheit der normalen Besucher. Aus Insiderkreisen ist jedoch auch zu vernehmen, dass es von Seite der Medien durchaus Druck auf den Veranstalter gab, die Zuwege für die Presse so kurz und komfortabel wie möglich zu gestalten. Anders lässt es sich nicht erklären, dass der direkte Weg nicht zumindest als zweiter Ein- und Ausgang ins Veranstaltungskonzept integriert wurde. Vielleicht hat allerdings auch hier der schnöde Mammon die eigentliche Rolle gespielt. Je länger der Weg, desto mehr Merchandising und Gastro-Angebote lassen sich gegen gutes Endgeld platzieren. Auch mit Dosenbier zum Preis von 3,50 Euro plus 1,00 Euro Dosenpfand lässt sich sehr viel Geld verdienen.
Quelle: http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3788/alle-wege-fuhrten-zur-loveparade
12:50
Der Haupteingang
Manchmal führt auch der direkte Weg (rot) ans Ziel. Wer von Hauptbahnhof zum Veranstaltungsgelände gehen will, wird den direkten Weg über ein Parkplatzareal und einen Verkehrskreisel nehmen und gelangt nach rund 500 Meter Fußweg zum Haupteingang des ehemaligen Güterbahnhofs. Hätte man dort auch den Haupteingang zur Loveparade installiert, so hätte man die Ein- und Ausgänge über stolze 100 Meter Breite strecken und je nach Bedarf verteilen können. Das rückwärtige Areal bietet viel Platz für etwaigen Rückstauraum und über den angrenzenden Tunnel „Koloniestrasse“ wäre sogar ein separater Rückweg möglich gewesen, der nach rund 800 Meter Fußmarsch am anderen Ende des Hauptbahnhofs endet.
Warum hat man sich beim Wegekonzept gegen den direkten Zugang zum Gelände entschieden? Offiziell heißt es, der direkte Weg hätte womöglich zu Rückstauungen bis ins Bahnhofsgelände geführt und sei daher aus Sicherheitsgründen nicht in Betracht gezogen worden. Die Deutsche Bahn AG weiß von solchen Bedenken allerdings nichts und auch der Besitzer des Veranstaltungsgelände, die Aurelis GmbH, hatte offenbar keine Einwände gegen eine Nutzung als Ein- und Ausgang. Sollten tatsächlich Platzgründe eine Rolle bei der Entscheidungen gegen den direkten Weg gespielt haben, so sind diese Bedenken vielmehr in der mangelhaften Kapazität des eigentlichen Veranstaltungsgelände zu suchen. Dies führt wiederum zu der Frage, mit wie vielen Besuchern der Veranstalter und die Stadt Duisburg gerechnet haben. Nimmt man die nachträglich genannte Zahl von 400.000 Besuchern als Kalkulationsbasis, so spräche nichts gegen eine Verwendung des direkten Weges als Haupteingang, zumal man seitens des Veranstalters ja davon ausging, dass sich die Besucherzahl über den ganzen Tag erstreckt und zu keinem Zeitpunkt mehr als 250.000 Besucher auf dem Gelände sind. Ein solche Fluktuation ist natürlich nur möglich, wenn es neben den Ein- auch Ausgänge gibt. Am Tag der Loveparade gab es jedoch aufgrund des Wegekonzepts vor und während der Katastrophe keinen funktionierenden Ausgang, was ein gewichtiger Grund für den Massenstau war, der letztlich Todesopfer forderte.
Wenn Veranstalter und Stadt den direkten Zugang zum Gelände aus Platzgründen verworfen haben, so heißt dies, dass sie mit weitaus mehr als 400.000 Besuchern kalkuliert haben. Die Verkehrsplaner der Stadt Duisburg gingen von 700.000 Besuchern aus – warum sollte man in den unterschiedlichen Dezernaten mit unterschiedlichen Zahlen operieren? Sollte die Stadt tatsächlich mit 700.000 Besuchern kalkuliert haben, wäre der direkte Weg zum Gelände zweifelsohne als einziger Zu- und Abweg zu klein – das gilt allerdings umso mehr für den wesentlich engeren Zugang über Tunnel und Rampe (blau)!
Quelle: http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3788/alle-wege-fuhrten-zur-loveparade
12:49
Adolf Sauerland geht auf Tauchstation und will offenbar den Sturm der Empörung aussitzen. Hinter den Kulissen läuft die PR-Maschine derweil auf Hochtouren. An allen Ecken und Enden finden sich Schuldige für die Katastrophe von Duisburg – der Veranstalter, die Polizei, die Journalisten, Ordner und sogar die Raver selbst. Fast scheint es so als habe sich ein unsichtbare Kordon um die politische Klasse aufgebaut, die kollektiv der Verantwortung entflieht. Geht es nach dem bloggenden Großjournalisten Michael Spreng, ist Sauerland sogar ein Opfer. Über das gegenseitige Beschuldigen geraten jedoch drei aufeinander aufbauende zentrale Frage, die bei den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen noch eine Rolle spielen werden, in den Hintergrund: Warum wurde eine zu schmale Rampe als zentraler Ein- und Ausgang gewählt? Gab es Alternativen? Warum wurden diese Alternativen nicht in Betracht gezogen? All diese Fragen sind an die Stadt Duisburg und somit an OB Sauerland zu richten, schließlich war die Stadt nicht nur federführend am Sicherheits- und Wegekonzept beteiligt, sondern hat die Konzepte letztlich auch genehmigt.
Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen, hat sich der Spiegelfechter noch einmal in Zusammenarbeit mit Duisburgern die Situation vor Ort angeschaut. Neben dem Zugang über den Tunnel und die Rampe gibt es zwei wesentlich offensichtlichere und weitaus geeignetere Wege zum Veranstaltungsgelände. Da die meisten Besucher mit dem öffentlichen Nahverkehr nach Duisburg kamen, sollte dem Weg vom Hauptbahnhof zum Veranstaltungsgelände besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.
Quelle: http://www.spiegelfechter.com/wordpress/3788/alle-wege-fuhrten-zur-loveparade
23:21
Noch immer tobt der Mob, der Pöbel, der Plebs, und sucht bequem den schnellen Schuldigen, den er an den Pranger stellen kann. Ich hoffe, Herr Sauerland hat längeren Atem als der Pöbel und beugt sich nicht den Rufen.
22:10
Sauerland ist kein Sündenbock,sondern als OB Hauptverantwortlicher.
Kritiker, die die Sicherheitsrisiken deutlich genannt haben, wurden abserviert - zweifellos mit seinem Segen, wenn nicht gar direkt von ihm veranlasst.
DAS macht ihn dann zum Täter.
Die Sündenbock-Theorie kann die Sauerland-Fan-Gruppe in die Tonne kloppen.
21:33
@ Volks Zorn,
Sie haben ja eine richtig rechtsstaatliche Einstellung. Täglich wird eine andere Sau durchs Dorf getrieben, sagte Marc Oliver Hänig von RUHR 2010. Nur einer wird von WAZ und NRZ additiv täglich durchs Dorf getrieben und das ist Sauerland. Ekelhaft! Wer mehr als die Lokalmedien wahrnimmt kann feststellen das auch die Aufklärung über die Rolle der Medien rund um die Loveparade-Katastrophe beginnt. Und das wird noch zunehmen je mehr tatsächliche Fakten öffentlich werden.