Das aktuelle Wetter NRW 17°C
Kulturförderung

NRW will Kulturförderung um 16 Millionen Euro kürzen

10.12.2012 | 17:10 Uhr
NRW will Kulturförderung um 16 Millionen Euro kürzen
Kulturministerin Ute Schäfer will die Kulturförderung des Landes NRW um 16 Millionen Euro kürzen. Das sind rund neun Prozent des Etats. Foto: dapd

Düsseldorf. Die Kulturförderung des Landes Nordrhein-Westfalen soll im kommenden Jahr drastisch gekürzt werden. Kultusministerin Ute Schäfer (SPD) wolle den Etat 2013 um 16 Millionen auf 180 Millionen Euro reduzieren, bestätigte eine Ministeriumssprecherin am Montag einen Bericht des WDR. Betroffen sei unter anderem die landeseigene Kunstsammlung NRW, deren Ankaufsetat um eine Million Euro verringert werde.

Die Förderung der Regionalen Kulturpolitik soll um 500.000 Euro zurückgefahren werden. Pläne für Neubauten werden auf Eis gelegt. „Alle müssen sparen und wir auch“, sagte die Sprecherin. „Wir können um die Kultur keinen Zaun ziehen.“ Ein entsprechender Etatentwurf werde derzeit im Ministerium erarbeitet. (dapd)


Kommentare
10.12.2012
17:56
.
von AuroraBorealis | #2

Der jährliche Etat für Dinge, wie z. B. entlang des Rhein-Herne-Kanals parkplatzgroße Schilder mit dümmlichen Sprüchen wie " Damenhandtasch - rot " zuzupflastern beträgt unverschämte 180.000.000 Euro Steuergeld!

In Zeiten, in denen die Bürger dieses Landes wegen der großen Armut mittlerweile auf der Straße vegetieren müssen wäre es mehr als angebracht, wenn der jährliche Etat nicht UM (!) 16 sondern vielmehr AUF (!!!) 16.000.000 reduziert werden würde.

1 Antwort
NRW will Kulturförderung um 16 Millionen Euro kürzen
von xxyz | #2-1

Drastisch, aber wenn ich an manche Aktiomen denke, frage ich mich auch, ob die offentlichen Finanzierer noch ruhig schlafen können.

10.12.2012
17:56
NRW will Kulturförderung um 16 Millionen Euro kürzen
von xxyz | #1

Eine der sinnvolleren Möglichkeiten, Geld zu sparen.
Es wird Zeit, dass Prioritäten und Schwerpunkte in der Region gesetzt werden

Aus dem Ressort
Juicy-Beats in Dortmund wird 2015 zum ersten Mal zweitägig
Festival
In den vergangenen Jahren wurde es immer wieder diskutiert, jetzt ist es soweit. Das Juicy Beats-Festival in Dortmund findet im kommenden Jahr erstmals an zwei Tagen statt. Es soll auch ein Campinggelände für die Festivalbesucher geben - sogar der Ort für den Zeltplatz steht wohl schon fest.
"Die Karte meiner Träume"- Die fabelhafte Filmwelt  Jeunets
Kino
Im Jahr 2001 überraschte der französische Regisseur Jean-Pierre Jeunet mit dem Film „Die fabelhafte Welt der Amélie“ die Kritiker. Nun möchte er mit „Die Karte meiner Träume“ – basierend auf dem Roman des US-Amerikaners Reif Larsen – das Kino-Publikum erneut verzaubern. Und das dürfte ihm gelingen.
Kartenrekord beim Klavierfestival Ruhr
Musik
51 500 Besucher kamen in diesem Jahr. Wenn nicht der Regen bei der „Extraschicht“ so viele abgehalten hätte, wäre es auch ein Besucherrekord geworden. 21 von 66 Konzerten der 99 Pianisten aus 23 Nationen waren ausverkauft; das „Education“-Programm wird immer größer und wichtiger.
"Mistaken for Strangers" - Doku über Rocktar Matt Berninger
Kino
Die Brüder Matt und Tom Berninger sind grundverschieden. Während Matt Sänger der Indieband The National ist, steht der jüngere Tom eher auf Metal. Ganz nebenbei ist Tom aber auch Amateurfilmer und plant, eine Doku über die Band seines Bruders zu drehen. Herausgekommen ist „Mistaken for Strangers“.
Kunst-Zensur von Duisburgs OB Sören Link bleibt umstritten
Lehmbruck-Museum
Aus Respekt vor den Loveparade-Opfern ließ Duisburgs Oberbügermeister Sören Link Gregor Schneiders Tunnelskulptur "Totlast" verbieten. Nachdem diese Entscheidung deutschlandweit für Unverständnis gesorgt hatte, schaltet sich nun auch der Freundeskreis des Lehmbruck-Museums in die Diskussion ein.
Umfrage
Türkische Bürger, die zu ihrem Ehepartner nach Deutschland ziehen wollen, müssen nach einem EuGH-Urteil keine Sprachtests absolvieren. Eine richtige Entscheidung?

Türkische Bürger, die zu ihrem Ehepartner nach Deutschland ziehen wollen, müssen nach einem EuGH-Urteil keine Sprachtests absolvieren. Eine richtige Entscheidung?