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Neumann sieht Denkmal für Sinti und Roma als "eindringliche Mahnung"

23.10.2012 | 16:07 Uhr

Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) hat das neue Denkmal für die in der NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma als "wichtigen Baustein" in der deutschen Erinnerungskultur gewürdigt.

Berlin (dapd). Kulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) hat das neue Denkmal für die in der NS-Zeit ermordeten Sinti und Roma als "wichtigen Baustein" in der deutschen Erinnerungskultur gewürdigt. Das Denkmal in unmittelbarer Nähe des Berliner Reichstages, das am Mittwoch der Öffentlichkeit übergeben werden soll, sei aber "vor allem auch für die Zukunft eine eindringliche Mahnung und Aufforderung, gegen die Diskriminierung von Sinti und Roma anzugehen und sich immer wieder für Menschenrechte, Toleranz und den Schutz von Minderheiten einzusetzen", sagte Neumann am Dienstag in Berlin.

An dem Festakt zur Vorstellung des Denkmals wollen unter anderem Bundespräsident Joachim Gauck, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und der Vorsitzende des Zentralrats der Sinti und Roma, Romani Rose, teilnehmen. Auch mehr als 100 Überlebende des Holocaust werden erwartet.

Mit dem von dem israelischen Künstler Dani Karavan gestalteten Denkmal haben nach den Juden und den Homosexuellen auch die Sinti und Roma in Berlin einen Ort der Erinnerung an die Schrecken des Holocaust und der Nazi-Verfolgung. Die Planungen für die Erinnerungsstätte dauerten über 20 Jahre.

dapd

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