Neuer Tatort-Kommissar sieht Dortmund als Heimat

Der Ermittler im neuen Dortmunder „Tatort“: Schauspieler Jörg Hartmann. (Foto: Getty)
Der Ermittler im neuen Dortmunder „Tatort“: Schauspieler Jörg Hartmann. (Foto: Getty)
Foto: Getty Images

Dortmund.. Jörg Hartmann ermittelt ab 2012 im Dortmunder „Tatort“ als Kommissar Peter Faber. Die Rolle empfindet er als „Sahnehäubchen“. Obwohl er in Herdecke aufgewachsen ist, sieht er Dortmund als „alte Heimat“. In Herdecke wohne „halb Borussia Dortmund“.

Der neue Dortmunder Tatort-Kommissar Jörg Hartmann schwärmt von seiner Rolle als TV-Ermittler Peter Faber. „Ich bin natürlich sehr glücklich“, sagte Hartmann. „Und dann noch in meiner alten Heimat, das ist das Sahnehäubchen.“ Er sei zwar streng betrachtet nicht aus Dortmund, sondern aus Herdecke, „aber halb Borussia Dortmund wohnt in Herdecke, da kann doch auch ein Herdecker in Dortmund ermitteln, woll?“.

Zuletzt glänzte Hartmann in der ARD-Serie „Weißensee“ als Stasi-Offizier Falk Kupfer. Für diese Rolle wurde er Anfang Oktober mit dem „Deutschen Fernsehpreis“ ausgezeichnet. Bekannt geworden war er schon zuvor, weil er seit 2009 zum Ensemble der Krimi-Reihe „Bella Block“ gehörte und mehrere Gastauftritte im Tatort hatte.

Welcher männlicher Kollege an Hartmanns Seite zwischen Dortmunder U und Phoenix-See ermitteln wird, ist noch offen. Seine weibliche Verstärkung hingegen steht fest: Zum einen Anna Schudt („Polizeiruf 110“), die Hartmann noch aus seiner Berliner Bühnenzeit kennt, zum anderen Aylin Tezel („Almanya“).

Am Sonntagabend in einer TV-Institution des deutschen Fernsehens zu ermitteln, traut sich Hartmann zu. „Ich hoffe nur, ich kann mich bei so viel weiblicher Schönheit aufs Ermitteln konzentrieren“, scherzt er.

Premiere im Herbst 2012

Die Dreharbeiten für die erste Tatort-Folge in Dortmund starten im März 2012. Ausgestrahlt werden soll die Premiere im Herbst 2012. Neben den geplanten zwei Dortmund-Folgen pro Jahr wird es wie bisher weiterhin drei Tatorte aus Köln und zwei aus Münster geben, wie der Westdeutsche Rundfunk (WDR) am Mittwoch mitteilte.