Verpasst AC/DC-Drummer Phil Rudd den Grammy-Auftritt?

Schlechtes Timing: Kurz nach dem historischen Grammy-Auftritt von AC/DC muss Schlagzeuger Phil Rudd in Neuseeland vor Gericht erscheinen. Dass er an der Show teilnehmen kann, ist damit unwahrscheinlich.

Für AC/DC ist der Auftritt bei den Grammys am 8. Februar gleich doppelt wichtig: Es ist nicht nur die erste Show der Hardrocker bei der Preisverleihung, sondern auch das erste Konzert zum aktuellen Album "Rock Or Bust" und damit die erste Bewährungsprobe ohne den demenzkranken Ur-Gitarristen Malcolm Young (62).

Doch einer wird den historischen Auftritt womöglich verpassen: Drummer Phil Rudd (60) hat am 10. Februar in Neuseeland seinen ersten Gerichtstermin, wie die "International Business Times" berichtet. Das mache eine Teilnahme am Grammy-Auftritt sehr unwahrscheinlich.

Rudd werden Morddrohungen sowie Drogenbesitz vorgeworfen. Der Schlagzeuger wurde nach seiner Festnahme im November gegen Kaution auf freien Fuß gesetzt, zu seinen Auflagen gehört, dass er in seinem Haus im neuseeländischen Tauranga bleiben muss. AC/DC hatten bereits zuvor durchblicken lassen, dass eine Teilnahme Rudds bei den kommenden Live-Auftritten fraglich ist.

Zu der Frage, ob der Drummer überhaupt eine Zukunft in der Band hat, hielten sich die Rocker bisher bedeckt. Das Verhältnis Rudds zu seinen Musiker-Kollegen soll schon vor seiner Festnahme angespannt gewesen sein, da er die Band bei Video-Drehs und Foto-Sessions versetzt habe.