UnPrepared bei SchoolJam
02.02.2010 | 11:44 Uhr 2010-02-02T11:44:00+0100Die Bochumer Band UnPrepared tritt beim SchoolJam Regiofinale im Bahnhof Langendreer an.
Seit 2005 ist der Vierer UnPrepared aus Bochum mit einer Mischung aus Pop, Rock und Punk unterwegs. Tobi (Bass), Alex (Gitarre), Fred (Drums) sowie der Sänger und Gitarrist Kai begannen als große Fans von Blink 182 und orientieren sich mittlerweile an Bands wie Falloutboy, The Ataris oder Sugarcult. Die Band arbeitete bereits mit erfahrenen Profis zusammen, produzierte eine CD und absolvierte an die hundert Liveshows im In- und Ausland. Insgesamt scheinen sie gut mit ihrem Sound zu fahren, wie Drummer Fred erzählt: „Kürzlich erschien unsere neue EP und dieses Jahr geht’s richtig rund! Wir touren deutschlandweit und in der Schweiz.“
Erfolg aus eigener Kraft
In SchoolJam sehen Fred und seine Bandkollegen trotzdem einen wichtigen Schritt auf dem Weg nach vorn: „Wir wollen unsere Musik den Leuten präsentieren“, meint der Drummer, „aber wir müssen nicht um jeden Preis weiterkommen – es gibt auch viele andere gute Bands, die das verdient hätten.“ Sehr wichtig ist den Jungs jedoch, Kontakte zu anderen Bands und Leuten aus dem Business zu knüpfen. „Das ist lebenswichtig in dem Metier“, weiß Fred. Auf die Idee, bei SchoolJam mitzumachen, sind UnPrepared auch über befreundete Bands gekommen.
„Auf vielen Konzerten und Wettbewerben meinten die Leute immer wieder 'macht doch mal mit'“, erinnert sich Fred. Also bewarben sich UnPrepared und schafften es auf Anhieb ins Regiofinale. Dabei verloren sie allerdings ihr Selbstbewusstsein nie aus den Augen: „Wir wollen das aus eigener Kraft schaffen“, meint Fred, „SchoolJam ist eine gute Sache, aber letztlich muss man als Band auch selber genug mitbringen.“
Mit Metronom ins Finale
Für SchoolJam legen sie dann aber dennoch einen Zahn zu und bereiten sich gut vor. „Wir proben intensiver, nehmen Sachen auf, proben auch mal mit Metronom“, berichtet Fred. Dementsprechend kann man von der Band auf der Bühne einiges erwarten.
Die Konzerterfahrungen und die Teilnahme an vielen Wettbewerben zuvor geben den Jungs eine gute Portion Souveränität. Fred ist sich sicher: „Wir werden ordentlich Dampf machen auf der Bühne. Wir sind eine athletische Truppe.“
Ohne Spaß ist die Luft raus
Warum sie gewinnen sollten, wissen UnPrepared auch recht genau: „Weil wir schon erfahrener sind und mit guten Leuten zusammen gearbeitet haben“ erklärt Fred. Die Jungs haben schon ganz konkrete Karrierepläne und möchten alle später mal von der Musik leben.
Wie auch die Entscheidung im Bahnhof Bochum-Langendreer am Mittwoch, 3. Februar, ausfallen wird: die nötige Zielstrebigkeit zum Erfolg haben UnPrepared bereits, und damit eine der wichtigsten Eigenschaften im Business. Doch bei aller Professionalität wissen die Jungs noch immer, worauf es wirklich ankommt: „Wenn es keinen Spaß mehr macht, ist die Luft raus.“
19:37
Endlich mal junge, aufstrebende Bands die nicht zusammengecastet sind. Schön das man mit solchen veranstaltungen auch hier den Jungen Bands die Chance zum Aufstieg bietet !
19:01
Wirklich klasse Jungs, hab sie mal live spielen sehen. Man merkt sofort wenn Leute für ihre Musik leben! Klasse leute !