"Respektlos": Madonna vergleicht sich mit Mandela und Martin Luther King

Darf man Ikonen wie Martin Luther King und Nelson Mandela benutzen, um ein neues Album zu promoten? Madonna ist offenbar dieser Meinung, die User auf Instagram und Twitter weniger...

"Respektlos", das ist der Tenor der Reaktionen auf Madonnas Promotion für ihr Album "Rebel Heart". Auf Twitter und Instagram hatte die 56-Jährige Bilder gepostet, die ihr "#rebelheart" mit denen von Martin Luther King, Nelson Mandela und Bob Marley vergleichen.

Das Cover der CD zeigt Madonnas Gesicht mit einem schwarzen Seil umschlungen - in den sozialen Netzwerken teilte die Queen of Pop jetzt Bilder, in denen Fotos von Marley (mit dem Text: "This #rebelheart sang about ONE LOVE!"), King ("This #rebelheart had a dream!") und Mandela ("'This #rebelheart fought for freedom!") auf diese Weise dargestellt werden.

Schon Minuten später gab es die ersten verärgerten User-Kommentare: "Ich weiß, du willst ein Statement abgeben, @Madonna, aber du solltest genügend Köpfchen haben, um zu wissen, dass das beleidigend ist", hieß es da unter anderem. "Das ist respektlos und geschmacklos", schrieb ein anderer Leser. Mandelas und Kings Errungenschaften so weit zu entwürdigen, dass man ihre Gesichter unfreiwillig zum Teil einer Marketingkampagne für unwichtige Popmusik macht, sei gestört, hieß es an anderer Stelle.

Dieser Shitstorm ist nicht das erste Problem, das Madonna mit ihrem neuen Album hat. Im Dezember musste sie erste Songs davon vorab veröffentlichen, nachdem unfertige Demos online geleaked worden waren. Das vollständige Album soll am 10. März erscheinen.