Das aktuelle Wetter NRW 11°C
Tupac Shakur

Mutter will neue Songs von Tupac Shakur veröffentlichen

20.02.2013 | 14:42 Uhr
Afeni Shakur will bisher unbekannte Songs ihres Sohnas Tupac veröffentlichen. Foto: dpa

Los Angeles.  Nach Auskunft von Afeni Shakur gibt es viele komplette Werke und unvollendete Stücke - es sei ihre "Pflicht", die den Fans zugänglich zu machen. Der Rapper war 1996 im Alter von 25 Jahren erschossen worden.

Die Mutter des toten Rappers Tupac Shakur möchte bislang unbekannte Lieder ihres Sohnes veröffentlichen. "Ich glaube, es ist unsere Pflicht sicherzustellen, dass Tupacs gesamtes Werk seinen Fans zugänglich gemacht wird", zitierte das Musikmagazin "Billboard" Afeni Shakur auf seiner Webseite. Ihr Sohn habe viele komplette Werke und noch mehr unvollendete Ideen hinterlassen. Ein Künstlermanagement werde dazu an Musikprojekten arbeiten, hieß es.

Tupac Shakur gilt als erster Rapper mit Weltruhm. Er war am 7. September 1996 nach einem Boxkampf von Mike Tyson in Las Vegas aus einem Auto heraus angeschossen worden. Er starb sieben Tage später.

Tödliche Serie

Der Mord war nur einer von vielen tödlichen Gewalttaten in der amerikanischen  Rapperszene. Am 9. März 1997 wurde in Los Angeles der New Yorker Rapper Notorious B.I.G., damals 24 Jahre alt, erschossen. Der tote B.I.G. hatte nichts mehr davon, doch sein Album, das den ominösen Titel "Life after Death" (Leben nach dem Tod) trug, schnellte nach der Veröffentlichung an die Spitze der US-Charts. Wie bereits im Fall von Tupac Shakur erwies sich der Tod als die beste PR für seine Werke.

Notorious B.I.G. im Kino

Davon könnte auch Souljah Slim ein Lied singen - wenn er nicht auch schon das Zeitliche gesegnet hätte. Am 26. November 2003 wurde er in New Orleans von einem bislang unbekannten Täter durch fünf Schüsse getötet. Der posthum erschienene Song "Slow Motion" belegte Anfang 2004 die Top-Position der US-amerikanischen Single-Hitparade.

50 Cent überlebte

Mehr Glück hatte US-Rapper 50 Cent, der 2000 von neun Kugeln getroffen wurde. Er überlebte, aber nutzte den Vorfall fortan, um werbeträchtig sein böses Gangsta-Image zu pflegen. Sein Entdecker, Jam Master Jay von der legendären Band Run DMC, kam weniger glimpflich davon: Er wurde 2002 in seinem eigenen Musikstudio in New York von einem niemals gefassten Unbekannten erschossen. (mit dpa)



Kommentare
Aus dem Ressort
MC Fitti stellt im Grammatikoff in Duisburg sein Buch vor
Lesung
Der Rapper hat es zwischen zwei Albumproduktionen geschafft, ein Buch zu schreiben. Am 21. Oktober stellt er „Aus meinem Auspuff kommt Konfetti“ am Dellplatz in Duisburg vor. Seine Kritiker schäumen. Der 38-Jährige hat mit seinen Texten die absolute Belanglosigkeit in die Charts gebracht.
Marianne Faithfull - Stolz auf 50 Jahre mit Höhen und Tiefen
Pop
Marianne Faithfull blickt stolz und staunend auf ihr Leben zurück. Jetzt hat sie ihr mittlerweile 20. Album heraus, unterstützt von Nick Cave, PJ Harvey und Brian Eno, und geht damit in Deutschland auf Tour. Ein Gespräch über Drogen, Stolz und Ideen im Bett.
"The Voice of Germany" - bei Smudo kullern die Tränen
The Voice of Germany
Bei Smudo kullerten die Tränen über die Wangen. Der sonst so coole Fanta-4-Rapper hatte bei "The Voice of Germany" die Fassung verloren. Dafür brauchte Kandidat Sequoia LaDeil wenige Sekunden mit seiner Stimme. In der Blind Audition traten auch ein Dozent der TU Dortmund und eine Düsseldorferin an.
The Voice of Germany - verbissener Kampf um die Talente
The Voice of Germany
Bei "The Voice of Germany" ziehen die Coaches alle Register, um die besten Talente in ihr Team zu lotsen. Samu Haber setzt erneut seinen Charme ein, und ein gefrusteter Smudo möchte die Regeln ändern. Wie zwei Düsseldorfer Talente und Jackie Bredie aus Hagen bei den Coaches ankamen, lesen Sie hier:
Warum das New Fall Festival ein bisschen zu besonders ist
Festival
"Besondere Künstler an besonderen Orten" - Mit diesem Motto lockte das Düsseldorfer New Fall Festival Freunde von Elektro-, Rock- und Popmusik jenseits des Mainstream. Manchmal haut es mit dieser Absicht aber nicht hin, wie der der Londoner Band "Sohn" oder den prolligen Schotten von "Mogwai".
Umfrage
Der Streik der Lokführer erhitzt weiter die Gemüter. Bahn und Gewerkschaft werfen sich gegenseitig verantwortungsloses Verhalten vor. Wie sehen Sie das?

Der Streik der Lokführer erhitzt weiter die Gemüter. Bahn und Gewerkschaft werfen sich gegenseitig verantwortungsloses Verhalten vor. Wie sehen Sie das?

 
Fotos und Videos