Mit Luxuslärm kamen Fans bis zum Meer
09.03.2009 | 08:12 Uhr 2009-03-09T08:12:00+0100
Hohenlimbug. Sie platzte aus allen Nähten, die altehrwürdige Katakombe des Hohenlimburger Kulturtempels Werkhof. Die Letmather Band Luxuslärm begeisterte ihre Fans.
Die Gäste erlebten einen Paukenschlag, einen musikalischen Rock-Trommelwirbel der Extraklasse. Die Letmather Band Luxuslärm begeisterte mit einem Fast-Heimspiel die Massen.
Waren es vor einem Jahr am 7. März an gleicher Stelle noch genau „nur” 187 zahlende Konzertbesucher, so konnte Kulturmanager Ulli Ohm Samstagabend „restlos ausverkauft” vermelden. Und sie brauchten nicht einmal das Eis zu brechen, die „Luxuslärmer”. Nach ein paar einleitenden, kurzen Worten von Frontfrau Jini ging es gleich mit dem Stück „Soll das” in die Partystimmung rein. Das in der subtropischen Werkhof-Katakombe feiernde Publikum ging begeistert mit. Die Zeit „flog” davon! Junge, ganz junge und ältere Fans feierten und sangen kräftig mit.
Für das Konzert den Dienst getauscht
„Ich habe in diesem Jahr und im letzten Jahr, vor allen Dingen auch auf dem Hohenlimburger Stadtfest, fast alle Konzerte in der näheren Umgebung gehört und gesehen, aber was hier und heute auf der Bühne gezaubert wurde, das habe ich selten so intensiv mit Gänsehautgefühl erlebt, einfach Geil”, brachte es eine Polizistin aus Hohenlimburg, die extra ihren Spätdienst getauscht hatte, auf den Punkt.
Viel Spaß vor und auf der Bühne
Die fünf Musiker, Henrik Oberbossel (Gitarre, Gesang), Jan Zimmer (Schlagzeug), David Rempel (Keyboard, Gitarre), Eugen Urlacher (Bass) und Janine Meyer (Gesang) aus Letmathe zelebrieren einen eigenen Stil mit wunderschönen eigenen Texten und Eigenkompositionen, denen eine gehörige Portion Rock beigemischt ist. Im Szenekanal des Westdeutschen-Rundfunks, 1Live, waren sie bereits zu Gast, ihre Single „1 000 Kilometer” mit den Zeilen „Wir können die nächste Ausfahrt nehmen oder noch weiterfahren. Ja ich weiß, es ist schon spät…" läuft derzeitig in den Charts. Jini mit ihrer sehr gefühlvollen, kräftigen und doch sehr weiblichen Stimme stand zwar im Mittelpunkt des musikalischen Geschehens, aber was wäre die hervorragende Sängerin ohne ihre Jungs an den Instrumenten, die musikalisch toll harmonierten. So hatten nicht nur die Fans, sondern auch die Band ihren Spaß auf der Bühne.
Mit dem Lied „Abschied” wollte sich Luxuslärm schließlich verabschieden. Doch ohne den Ohrwurm „1 000 Kilometer” als Zugabe ließ das Publikum die tolle Band nicht von der Bühne gehen.
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