Kim’s Band: Gruppenbild mit Dame
04.02.2009 | 22:35 Uhr 2009-02-04T22:35:00+0100Rheine. In einer Spontanaktion wurde an der Don Bosco Schule in Rheine Kim’s Band ins Leben gerufen. Mit eigenwilligen Cover-Versionen von aktuellen Hits sind sie bei SchoolJam dabei und hoffen, viele Erfahrungen für ihre noch junge Bandkarriere zu sammeln. DerWesten stellt Kim und ihre Jungs vor.
Für die Don Bosco Schule in Rheine startet Kim’s Band bei SchoolJam. Die Truppe hat noch kein Jahr auf den Schultern - und Hals über Kopf verlief auch die Bandgründung in einer Spontanaktion. Ursprünglich fanden sich Kim Borgmann (Gesang) und ihre Mitstreiter Carsten (Bass), Daniel (Gitarre) und Darius (Klavier und Keyboards) zusammen, um den Soundtrack zu einem Musical ihrer Klasse einzuspielen.
Dass die Vier jetzt eine Band sind, verdanken sie der Idee ihres Lehrers Walter Zurbrück. Der hatte nämlich spontan einen Bewerbungssong für Kim’s Band bei SchoolJam eingeschickt – mit Erfolg, wie die neue Band überrascht feststellte: „Er hatte mal etwas davon erwähnt, und wir hatten auch Lust, das mal auszuprobieren“, erinnert sich Kim an den Streich des Lehrers. „Als wir dann glücklicherweise weiterkamen, war die Überraschung doch groß, und wir mussten relativ kurzfristig mit den Vorbereitungen anfangen.“
Eigener Stil ohne Drums
Das Set für SchoolJam war aber schnell zusammengestellt. Es besteht aus den beiden Coversongs, die die Schüler für das Musical einstudiert hatten. Die Lieder von Christina Aguilera („Voice Within“) und LaFee („Warum“) hat die Band aber ihrem Stil angepasst und neu interpretiert. So wurde von Aguileras Song nur eine Passage übernommen, die A cappella vorgetragen wird und kurzerhand den Titel „Young Girl“ erhielt. Auch dass die Band ohne Drummer an den Start geht, sorgt für eine unverkennbare eigene Marke. „Wir kommen gut damit zurecht, dass wir kein Schlagzeug haben. Wir wollen uns auch durch unseren ruhigen Stil und langsame Lieder von den anderen Bands abheben“, erklärt Kim.
„Die Proben laufen gut."
Obwohl Kim’s Band unverhofft entstand und noch keine lange Bio vorweisen kann, fühlt die Truppe sich schon als richtige Band. „Die Proben laufen gut, und wir verstehen uns auch menschlich gut“, meint Kim über die Zusammenarbeit. "Außerdem wäre es ja auch Schade, wenn wir das nicht weiter verfolgen würden.“ Dass Kim und ihre Jungs es ernst meinen, zeigen auch ihre Zukunftspläne: „Ich möchte schon was erreichen mit der Musik. Wir konzentrieren uns jetzt erstmal auf SchoolJam, wollen Erfahrungen sammeln und was dazulernen. Aber wir werden auch eigene Songs schreiben.“
Ein eigenes Abschlusslied für ihren Jahrgang hat Kim schon geschrieben. Man darf gespannt sein. Zunächst bringt Kim’s Band mit bekannten Pophits im dezenten Gewand aber erst mal ein wenig Ruhe in das Tohuwabohu der Vorrunde in Dortmund.
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