„Junge Wilde” erobern die Herzen der Musikfans
25.03.2009 | 00:01 Uhr 2009-03-25T00:01:00+0100Dortmund. Die Konzertreihe lockt mit der Reihe "Junge Wilde" auch eine neue Publikums-Generation nach Dortmund ins Konzerthaus. Acht weitere junge Musiker geben sich ab September die Ehre.
Wer durch das Brückstraßenviertel läuft, dort, wo das Dortmunder Konzerthaus steht, blickt vor allem in junge Gesichter. Daraus den Schluss zu ziehen, die jugendlichen Innenstadt-Passanten kämen quasi von selbst ins Haus, wäre allerdings vermessen.
Das weiß auch Intendant Benedikt Stampa. Er hat deshalb ein Pop-Abo aufgelegt und 2006 die Reihe „Junge Wilde“ ins Leben gerufen. So hat sich langsam auch eine neue Publikums-Generation etabliert.
Die Geigerin Janine Jansen, der Klarinettist Martin Fröst oder die Sopranistin Annette Dasch – seit drei Jahren haben sie und fünf andere Solisten auf dem Podium und in Schulklassen gezeigt, wie sich das Wilde in ihnen ausdrückt. Ab September 2009 geben sich acht neue junge Musiker die Ehre, die indes über das Nachwuchs-Stadium meist schon herausgewachsen sind.
Der Bratscher Antoine Tamestit, der den Reigen beginnt, hat bereits eine Professur in Köln inne. Es folgen Anna Vinnitskaya, eine russische Pianistin, energisch und virtuos, und Lise de la Salle, die im Klavierspiel bereits einen erstaunlichen Reifegrad erreicht hat.
Dritte im pianistischen Bunde ist die Chinesin Yuja Wang, auch keine Unbekannte mehr. Das Violinfach wiederum vertreten der Finne Pekka Kuusisto, der mit elektronischen Improvisationen glänzen will, sowie Veronika Eberle, die sich bereits viele Preise erspielt hat.
Auf dem Cello will Marie-Elisabeth Hecker, Gewinnerin des Rostropowitsch-Wettbewerbs in Paris, ihr Bestes geben. Schließlich die Sopranistin Measha Brueggergoesman, im Konzerthaus bisher zwei Mal aufgetreten, die eine faszinierende Stimme präsentiert.
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